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Die alte Layritzhalle in Penzberg.

Kaufoption: Ja zur alten Layritzhalle

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Penzberg - Die Stadt Penzberg und die Layritzhalle im Gewerbegebiet Grube: Der Stadtrat hat nun für eine Kaufoption gestimmt.

Der Stadtrat hat diese Woche hinter verschlossenen Türen mit 22 Stimmen dafür vortiert, eine Kaufoption wahrzunehmen. Vor einer endgültigen Entscheidung will der Stadtrat aber noch alle Unterlagen zur Altlasten-Untersuchung sehen. Nur Richard Kreuzer (CSU) stimmte – wie von ihm angekündigt – dagegen. Das teilte Bürgermeisterin Elke Zehetner auf Anfrage unserer Zeitung mit. Zum Kaufpreis äußerte sie sich nicht. Bei dem Grundstück mit der Layritzhalle im Gewerbegebiet Grube handelt es sich um eine Fläche von rund 10 000 Quadratmetern.

CSU-Stadtratsmitglied Richard Kreuzer hatte bereits kurz vor der aktuellen Stadtratssitzung angekündigt, gegen den Kauf zu stimmen. Er hatte zum einen erklärt, der Kaufpreis sei zu hoch und liege deutlich über den im Haushalt veranschlagten 1,26 Millionen Euro, zum anderen sei das Altlastenproblem nicht gelöst und berge finanzielle Risiken für die Stadt.

Bürgermeisterin Zehetner wollte dies auf Nachfrage so nicht stehen lassen. „Er ist nicht deutlich höher“, sagte sie, nach dem Kaufpreis befragt. Zehetner räumte  aber ein, dass der Preis höher ist, als im Haushalt veranschlagt. Das liegt ihren Worten nach daran, dass die Eigentümer wegen der vielen Untersuchungen „sehr viel Geld in die Hand genommen“ haben.

Wie berichtet, will die Stadt die Halle zunächst für rund fünf Jahre vermieten – was Einnahmen für die Finanzierung bedeutet. Diese Zeit wird laut Zehetner aber auch benötigt, um die „bestmögliche Lösung“ für das Gelände zu planen. Sie favorisiert ein Rettungszentrum für Feuerwehr, BRK, Wasserwacht, Bergwacht und Polizei.

(mehr in der Donnerstagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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