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Das Orga-Team plant schon fleißig (r.).

Nur noch wenige Interessenten können berücksichtigt werden

Tollhub-Festival auf Gut Hub: Zum 20-Jährigen gibt‘s einen „Buddy Bär“

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Für  das Tollhub-Festival auf Gut Hub gibt es schon 25 Stand-Anmeldungen. Allerlei Neues und eine weitere Malaktion sind geplant. 

Der „Buddy Bär“ (l.) ist auf Gut Hub angekommen und wird beim Tollhub bemalt. Die Figur startete 2001 in Berlin ihren Siegeszug um die Welt, sie soll Freundlichkeit und Optimismus verbreiten.

Penzberg – Das diesjährige Penzberger Tollhub-Festival vom 15. bis 17. Juni wird ein Besonderes: Die Veranstalter von der Aktion Kleinkunst feiern heuer das 20-Jährige der Kulturveranstaltung auf Gut Hub. Das fertige Programm steht zwar erst Ende April, aber Evi Mummert von der Kleinkunst meldet schon jetzt erste Höhepunkte. Die ehrenamtlichen Helfer waren im „Hoisl-Bräu“ zur Sitzung zusammengekommen.

Die seit 24 Jahren aktive Kleinkunst-Initiative hatte sich damals 1998 ein richtiges Festival auf Gut Hub vorgenommen. Nach zehn Kleinkunstveranstaltungen, unter anderem in der alten Molkerei und im Staltacher Hof, war dafür Zeit gewesen, erinnert sich Mummert. Idee: „Wir machen was Größeres.“ Zwei Jahrzehnte später hat sich das Tollhub mit Marktständen und Kultur als richtig erwiesen, lautet das Fazit der Cheforganisatorin: „Das hat sich etabliert.“ Rund 3000 Besucher strömten 2017 zu den drei Tollhub-Tagen. Insgesamt 38 Stände waren von Künstlern, Vereinen und Insitutionen aufgebaut worden. 25 Stände hat Mummert für die Auflage 2018 schon zusammen, nur noch ein paar Interessenten wird sie berücksichtigen können.

Passend zum 20-Jährigen gibt es neue Angebote: so einen Schrottkünstler aus Peißenberg und die aktuelle Schülerfirma „Up-geholzt“ vom Gymnasium; die Gartler basteln mit den Besuchern eine Wildbienen-Pension und ein „Ohrwurmschlafhäuschen“ und der Schützenverein Sindelsdorf bittet zum Bogenschießen. Und es gibt es eine weitere Malaktion: Mit den Realschülern um Lehrerin Karen Brandner wird ein „Buddy Bär“ bemalt. Den Berliner Bären hatten Evi und Hans Mummert eigens mit dem Transporter aus der Hauptstadt geholt. Möglich machten den günstigen Kauf die Kontakte in das Schöneberger Rathaus, der Berliner Bezirk ist Partnerstadt von Penzberg. Der bemalte Bär wird zum 100-jährigen Stadtjubiläum 2019 aufgestellt, der Standort ist noch unklar. Zuletzt wurde 2017 die Mammut-Figur „Hannibal“ aus der Partnerstadt Ahlen bemalt.

Evi Mummert und ihre 50 freiwilligen Helfer erwarten im Juni wieder wilden Besuch: Die Wikinger vom Lechtal-Haufen haben ihren Besuch angekündigt. „Diesmal ist ihr Lager noch größer.“ Dauergast beim Markt ist der Eine-Welt-Laden, er ist schon seit 20 Jahren vertreten. Klassisch ist der Auftritt von Andreas Giebel am Festival-Freitag in der Tenne (20 Uhr, Karten zu 20 Euro in der Buchhandlung Rolles oder auf www.kleinkunst-penz berg.de) – der Kabarettist ist schon zum fünften Mal dabei. Traditionell ist auch der sonntägliche Frühschoppen: Diesmal spielt die Ludwig-Suess-Band. 

Anmeldungen

für den Tollhub-Markt bis 14. März auf www.kleinkunst-penzberg.de.

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