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Am Dienstag meldeten sich wegen möglicher Trickbetrüger in Penzberg mehrere Bürger bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Oberbayern.

Penzberg

Mehrere Notrufe wegen Trickbetrügern im Stadtgebiet

Penzberg - Ein Mann wollte Geld wechseln, ein anderer verschenkte Rosen und bat dann um Geld. Am Donnerstag meldeten sich mehrere Bürger wegen Trickbetrügern bei der Polizei.

Am Donnerstag gingen am späten Vormittag mehrere Mitteilungen über einen möglichen Trickbetrüger in Penzberg bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern ein. Aufmerksame Zeugen beobachteten einen osteuropäisch aussehenden Mann, der laut Polizei vor allem ältere Menschen ansprach, nach Geld bettelte oder Geld wechseln wollte. Sobald die Angesprochenen ihren Geldbeutel öffneten, trat der Mann näher an sie heran und versuchte in den Geldbeutel zu blicken. Doch in allen berichteten Fällen wichen die möglichen Opfer des Mannes zurück. Ähnlich arbeitete laut Polizei ein zweiter Mann, der Frauen zuerst Rosen schenkte und anschließend um eine „Spende“ bat.

Beide Männer konnten von der Penzberger Polizei kurz nach dem Notruf in der Innenstadt und am Bahnhof festgestellt werden.

Der 46 Jahre alte „Geldwechsler“ war ein bisher polizeilich nicht bekannter Mann aus Rumänien. Der „Rosen verschenkende Mann“, ein 20-jähriger Rumäne, war bereits einschlägig wegen Betrugs- und Diebstahlsdelikten bekannt.

Die Durchsuchung beider Personen ergab keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevante Handlungen. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen fuhren die Personen laut Polizei mit der Regionalbahn Richtung München.

jum

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