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Weiterhin verwaist: Bis die Sporthalle am Josef-Boos-Platz wieder offen ist, wird es noch Monate dauern.

Am Josef-Boos-Platz

Turnhalle noch bis nächstes Jahr zu

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Penzberg - Voraussichtlich mehrere Monate wird es dauern, bis die Sporthalle am Josef-Boos-Platz wieder einsatzbereit ist. Der Hallenboden muss noch erneuert werden.

Wie berichtet, kann die Halle nicht genutzt werden, obwohl die dortige Asyl-Erstaufnahmestelle bereits im März 2016 geschlossen wurde. Erst muss der Hallenboden samt Unterkonstruktion erneuert werden. Das Landratsamt hat zwar mittlerweile einen Hersteller an der Hand. Auf einen Fertigstellungstermin wollte man sich gestern auf Anfrage aber nicht festlegen.

„Wir sind bestrebt, es möglichst schnell zu machen“, sagte Kreiskämmerer Norbert Merk gegenüber unserer Zeitung. Ziel sei zwar, es bis zum Schul-Halbjahr im Februar hinzubekommen. „Das hängt aber nicht von unserem Wollen ab“, sagte er.

Womöglich dauert es auch noch bis ins Frühjahr. Denkbar wäre in diesem Fall, dass die Halle bei Fertigstellung zuerst für den Vereinssport freigegeben wird. Die Schulen könnten dann zum neuen Schuljahr im September 2017 zurückkehren – für sie ist es nämlich nicht einfach, den Stundenplan im laufenden Schuljahr umzuwerfen.

Wie berichtet, drang während der Zeit als Erstaufnahmestelle Feuchtigkeit in den Boden und in die Unterkonstruktion ein, wohl über die Bodenhülsen für die Turngeräte. Obwohl nicht alles feucht ist, wird laut Landratsamt der komplette Schwingboden mit seiner Bodenkonstruktion, die über dem Betonboden steht, ausgewechselt. Dazu muss neben der Konstruktion auch ein neuer Linoleum-Hallenboden hergestellt werden. Bis zur Penzberger Bauausschuss-Sitzung am 11. Oktober will das Landratsamt der Stadt einen Zeitplan vorlegen. Bürgermeisterin Elke Zehetner sagte auf Anfrage, man habe Schulen und Vereine verständigt, dass die Halle bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehe.

Noch nicht geklärt ist, wer die Kosten übernimmt. Stadt und Landkreis wollen, dass die Regierung von Oberbayern zahlt, da es ihre Asyl-Erstaufnahmestelle war. „Wir kämpfen immer noch“, sagte Kreiskämmerer Merk. Aber die Regierung habe sich noch nicht abschließend geäußert.

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