Neue Sperrzeiten

Um 1 Uhr ist Schluss: Penzberger Volksfestwirt hofft auf Verständnis der Gäste

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Feiern bis in die Morgenstunden? Am Volksfest in Penzberg ist das aufgrund der Sperrzeiten am Freitag und Samstag nicht möglich. Wirt Christian Fahrenschon will keinen Ärger.

Penzberg – Auf der Penzberger Berghalde hofft Volkswirt Christian Fahrenschon für das Wochenende auf „das Verständnis“ seiner Besucher. Er weist darauf hin, dass sich seine Gäste an die neuen Sperrzeiten halten sollen. Das Festzelt muss am Freitag und Samstag bereits um 1 Uhr geräumt sein. Diese Auflage hatte der Wirt für 2018 von der Stadt bekommen.

Hintergrund ist der Ärger des Wirts mit der Polizei: Diese hatte am vergangenen Wochenende bei einer Kontrolle bemängelt, dass sich Fahrenschon nicht an die neuen Sperrzeiten gehalten habe – das Festzelt wurde am Freitag und Samstag später geschlossen, als erlaubt (wir berichteten). Dem Wirt drohen deshalb eine Anzeige und zwei Bußgeldbescheide.

Zweiter Bürgermeister rät zu Lautsprecher-Durchsagen

Fahrenschon, der sich über die Einschränkung beklagte („Ich bin kein Wirt, der die Leute einfach rausschmeißt“) und deshalb seinen Vertrag mit der Stadt vorsorglich zum Jahresende gekündigt hat, zeigt sich allerdings kooperativ. „Wir hoffen auf das Verständnis der Leute“, sagt er. In einem Krisengespräch im Rathaus hat er angekündigt, dass er seine Besucher mit großen Schildern auf die Schließzeiten des Festzelts hinweisen will. Zweiter Bürgermeister Dr. Johannes Bauer hatte ihm zudem den Rat gegeben, dies an den beiden Abenden auch mit Durchsagen zu tun.

Die Stadt hat die Vertragskündigung zur Kenntnis genommen. Laut Bauer wolle man schauen, wie die Auflagen an diesem Wochenende umgesetzt werden, dann setze man sich zusammen. Wirt Fahrenschon wünscht sich wegen der kürzeren Betriebszeiten neue Konditionen.

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