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Und wieder eine Auszeichnung: Roche, die Zehnte

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Von: Andreas Baar

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Die Kläranlage auf dem Werksgelände im Nonnenwald wurde bis 2017 für 26 Millionen Euro ausgebaut. © Roche Diagnostics

Das Biotech-Werk von Roche Diagnostics in Penzberg ist im „Dow Jones Sustainability Index“ (DJSI) ein weiteres Mal zum nachhaltigsten Unternehmen in der Pharmabranche gekürt worden.

Penzberg – Der Schweizer Roche-Konzern mit seinem Biotech-Werk in Penzberg hat praktisch ein Abonnement auf diese Auszeichnung: Zum zehnten Mal in Folge wurde das Unternehmen im „Dow Jones Sustainability Index“ (DJSI) zum nachhaltigsten Unternehmen in der Pharmabranche gekürt.

Der DJSI-Index, veröffentlicht vom US-Anbieter von Finanzmarktanalysen, „Standard & Poor Dow Jones Indices“, und der niederländischen Investmentfirma „Robeco SAM“, listet seit 1999 alljährlich weltweit Firmen auf und bewertet sie nach ihrer Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen. Der Index ist wichtig, weil sich Kapitalanleger anhand seiner Daten informieren.

Man habe die erneute Spitzenposition „dank einer herausragenden Nachhaltigkeitsstrategie“ behaupten können, heißt es von Roche Deutschland. Die Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika, „die das Leben von Menschen entscheidend verbessern“, sei der wichtigste Beitrag des Unternehmens für die Gesellschaft, wird Aufsichtsratschef Severin Schwan zitiert. Aber auch der firmeneigene Umweltschutz fließt in die Indexbewertung ein. Im Penzberger Werk, das wohl noch heuer die 6000- Mitarbeiter-Marke knackt, wurde zum Beispiel in jüngster Zeit die Abwasserreinigungsanlage modernisiert und erweitert. 26 Millionen Euro flossen in die Kläranlage auf dem östlichen Werksgelände (wir berichteten). Die Anlage gehörte zu fünf Großprojekten für rund 600 Millionen Euro, die im vergangenen Jahr abgeschlossen worden waren. Der Standort vereinigt als einziger im Konzern Forschung und Entwicklung sowie Produktion an einem Platz. In Penzberg findet sich eines der größten Biotechnologie-Zentren Europas sowie das größtes Ausbildungszentrum der Branche im Freistaat mit Platz für bis 400 Lehrlinge.

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