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Die B 472 war nach dem zweiten Unfall für mehrere Stunden gesperrt.
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Zwei schwere Unfälle auf der B 472.
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Zwei schwere Unfälle auf der B 472.

Unfallserie in der Silvesternacht auf B472

Sprung in letzter Sekunde rettet Feuerwehrmann das Leben

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40 Feuerwehrleute mit neun Einsatzfahrzeugen waren in der Silvesternacht auf der B472 im Einsatz. Ein Auffahrunfall hatte fatale Folgen.

Dürnhausen/Habach - Benebelt im Nebel - das ist keine gute Kombination. Ein angetrunkener 18-Jähriger aus Bichl (Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen) fuhr in der Neujahrsnacht gegen 1.45 Uhr auf das Auto einer 51-jährigen Penzbergerin auf, die auf der B472 unweit von Habach/Dürnhausen unterwegs war. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde nach Angaben der Polizei das Auto der Penzbergerin auf das angrenzende Feld geschleudert. Beide Fahrer blieben unverletzt, der Sachschaden fiel mit insgesamt rund 13 000 Euro allerdings erheblich aus. Den 18-Jährigen erwartet nun eine Menge Ärger mit der Polizei, weil er angetrunken am Steuer gesessen hat.

Polizei und Rettungskräfte waren gerade damit beschäftigt, den Unfall aufzunehmen und die Fahrzeuge zu bergen, als sich an der Unfallstelle bereits die nächste Kollision ereignete. Ein 18-Jähriger aus Riegsee bemerkte zu spät, dass die Autos vor ihm an der Unfallstelle warten mussten und fuhr auf das Auto eines 54-Jährigen aus Huglfing auf. Ein Feuerwehrmann, der zur Absicherung der Unfallstelle eingeteilt war, hatte noch versucht, den 18-Jährigen durch Handzeichen zu warnen, wurde aber nicht bemerkt. Der 30-jährige Brandbekämpfer konnte sich nur durch einen beherzten Sprung retten, wie die Polizeiinspektion Penzberg am Neujahrstag berichtete. 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto des Huglfingers auch noch auf den vor ihm stehenden Wagen geschoben. Am Ende mussten drei Personen wegen leichter Verletzungen behandelt werden: der 18-jährige Unfallverursacher, der 54-jährige Huglfinger und der Feuerwehrmann, der nach seinem Rettungssprung über Atemnot klagte.

Insgesamt waren nach dem zweiten Unfall 40 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Sindelsdorf, Habach und Penzberg mit neun Fahrzeugen im Einsatz, wie weiter berichtet wurde. Die B 472 war im Anschluss für mehrere Stunden gesperrt und wurde erst gegen 4.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Der Sachschaden bei dem zweiten Unfall beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf insgesamt rund 19 000 Euro. 

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