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So sah die Werkstatt im vorigen Jahr aus. Hier erledigten Flüchtlinge und Helfer unter anderem Reparaturen. 

Unterstützerkreis Asyl in Penzberg

Neustart für die Fahrradwerkstatt

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Penzberg – Der Unterstützerkreis Penzberg Asyl haucht dem Integrationsprojekt „Asylwerkstatt“ neues Leben ein. Dafür werden noch Helfer gesucht. 

Das Vorhaben ist noch in der Sondierungsphase, laut Koordinatorin Ruth Brichmann ist aber kürzlich ein neuer Projektleiter gefunden worden. Dieser bringe Erfahrung sowohl in internationaler Entwicklungshilfe als auch in sozialen Projekten mit. Die Werkstatt befindet sich in dem zum „Zwischenraum“ getauften Gebäude an der Bichler Straße neben der Islamischen Gemeinde. 

Das Gebäude war bereits im vergangenen Jahr als Fahrradwerkstatt genutzt worden. Der frühere Leiter hatte das Projekt jedoch abgegeben. Nun darf der Unterstützerkreis das Gebäude der Islamischen Gemeinde noch etwa zwei Monate nutzen, ehe es für einen Neubau abgerissen wird. Es wird laut Unterstützerkreis aber schon nach einer Alternative Ausschau gehalten. 

Das Integrationsprojekt ist im Helferkreis im Bereich „Arbeit und Beruf“ angesiedelt und umfasst Aufgaben wie Fahrrad-Reparatur und Fahrrad-Unterricht. Um das Projekt starten zu können, sucht der Unterstützerkreis noch Helfer. Bisher hätten sich laut Brichmann fünf, sechs Personen aus dem Unterstützerkreis gemeldet – es seien aber mindestens zehn Freiwillige notwendig. „Je mehr, desto besser“, sagte die Asylkoordinatorin. Bei einem ersten Treffen im März in der Asylwerkstatt besteht für Interessierte die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen anzubringen. Der Unterstützerkreis will außerdem erste Strukturen schaffen. 

Helfer gesucht

Der Unterstützerkreis veranstaltet am Samstag, 5. März, ein Treffen für das Werkstattprojekt. Beginn ist um 13.30 Uhr in der „Asylwerkstatt“ (Bichler Straße 15). Interessierte können sich auch bei Ruth Brichmann melden: Telefon 08856/813535.

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