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Am Donnerstagabend brannte es in einem leerstehenden Haus in Penzberg.

Verdacht: Junge Rumtreiber schuld an Brand in Penzberg?

Penzberg - Nach dem Brand eines leerstehenden Hauses in Penzberg wird immer wahrscheinlicher: Jugendliche Rumtreiber könnten schuld an den Flammen sein.

Am Donnerstagabend ist es in einem leerstehenden und abbruchreifen Wohngebäude zu einem Brand gekommen. Über 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren bekämpften das Feuer. Verletzt wurde niemand. Jugendliche hielten sich zuvor in dem Gebäude auf. Die Polizei sucht Zeugen.

Nachbarn meldeten den Brand des abbruchreifen Gebäudes gegen 18.30 Uhr. Über 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren rückten zur Brandbekämpfung an. Auf Grund der starken Rauchentwicklung waren Rundfunkdurchsagen nötig, um die Anwohner zum Schließen der Fenster und Türen zu bewegen und so vor möglichen Gesundheitsgefahren zu bewahren. Den zügig agierenden Feuerwehrkräften gelang es innerhalb kurzer Zeit das Feuer unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Glücklicherweise wurden weder Einsatzkräfte noch sonstige Personen bei dem Brand verletzt. Nach ersten Einschätzungen ist davon auszugehen, dass durch das Feuer zwar Schaden an dem Haus entstanden ist, dies offenbar jedoch wegen der Abbruchreife so gut wie keinen Wertverlust darstellt.

Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernommen.

Nach vorliegenden Zeugenaussagen hatten vier bis fünf Jugendliche das Gebäude am Nachmittag betreten und kurz vor dem Brand wieder verlassen. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte das Feuer durch fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln im zweiten Stockwerk entstanden sein. Ein Technischer Defekt kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Die Polizei bittet die Jugendlichen sich zu melden. Daneben werden aber auch Zeugen gesucht, die Beobachtungen machen konnten oder sonstige Hinweise geben können.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Penzberg unter der Telefonnummer 08856/92570 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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