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Eine echte Begegnungsstätte: Der Eisplatz gegenüber dem Penzberger Rathaus.

„Hannis Eismärchen“

Volksfest auf dem Eis

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Penzberg – Das Penzberger „Eismärchen“ läuft seit 9. Dezember und es brummt. Das rathaus legte nun erste Zahlen vor. Fast 7000 Besucher wurden schon gezählt.

Am Mittwoch strahlte die Rathauschefin mit der Sonne auf dem Stadtplatz um die Wette. „Das ist ein richtiger Ferienschlager“, meinte Zehetner, und blickte zufrieden auf die dicht bevölkerte Eisfläche. 6965 Besucher wurden bis zu diesem Tag gezählt – ohne die geschätzten 300 bis zu Fünfjährigen, die freien Eintritt haben und nicht erfasst werden. Überhaupt bezeichnete Zehetner den hohen Anteil an jungen Besuchern als „Sensation“: 5349 Kinder von 6 bis 15 Jahren kamen, dazu 1616 Erwachsene. Bis Donnerstag vor Weihnachten meldeten sich 68 Schulklassen – aus Penzberg, aber auch aus Habach und Antdorf – zum Eisvergnügen an. Auch später am Tag boomt es: Um die 500 Tickets wurden für das Abendlaufen verkauft. Das alles brachte bis Mittwoch der Stadt Einnahmen von rund 26 500 Euro.

Insgesamt 31 Tage läuft das „Eismärchen“. Letzter Tag ist Sonntag, 8. Januar, mit Band und Finale – diesmal nimmt man den Ausklang der Ferien nach Heilig-Drei-König mit. Zudem spielt der milde Winter dem Penzberger Eis-Angebot in die Karten. Kein Wunder, dass Zehetner überzeugt ist, dass die Besuchermarken von 2015/16 (11.397) und 2014/15 (12.010) geknackt werden. Um die 13.000 Gäste sollten es werden, hieß es im Vorfeld. Zehetner glaubt, dass die Zahl überschritten wird. „Wir kommen gut hin.“

Doch bei aller Freude über die Resonanz: Es ist viel Arbeit. 150 Helfer wechseln sich in drei Schichten bei Kasse und Schlittschuhausgabe ab. Darunter Rathausmitarbeiter, aber auch Ehrenamtliche – Zehtner zählt Alpenverein, DJK, ESV und Ski-Club auf.

Die guten Besucherzahlen könnten sich positiv auf die Kosten für die Stadt auswirken. Wie berichtet, wurden 115.000 Euro für das „Eismärchen“ im Haushalt reserviert. Abzüglich der Sponsorenbeiträge rechnete Zehetner damit, dass die Kommune rund 34.000 Euro tragen muss. Jetzt ist die Bürgermeisterin überzeugt, dass es unter dieser Summe bleiben wird.

Sorge, dass sich das „Eismärchen“ nach der dritten Auflage totläuft, hat Zehetner nicht. Sie denkt vielmehr für 2017/2018 an eine Fortsetzung. „Das ist unser Volksfest im Winter“, schwärmt sie. Gut sei, dass der Eisplatz wegen Beschwerden von Anwohnern nicht auf die Berghalde gewandert ist, gibt Zehetner zu. Im Stadtzentrum sei der richtige Platz: „Wir haben so eine bessere Begegnungsstätte als andere Kommunen.“ Und: Probleme wegen Lärmbelästigung habe es noch keine gegeben.

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