Beim Seniorentag war einiges los im Festzelt. Foto: Baar

Volksfest: Volles Zelt, wenig Ärger

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Penzberg - Letzter Tag beim Penzberger Volksfest: Der Wirt ist zufrieden, die Polizei auch.

Festwirt Christian Fahrenschon zieht eine positive Bilanz der zehn Festtage auf der Berghalde. Vom Umsatz sowie den Hendl- und Biermengen lagen die Zahlen auf Vorjahresniveau, sagt der 52-jährige Rosenheimer Wirt. Dafür aber sei die Stimmung unter den Besuchern heuer etwas besonderes gewesen. „Das war eine starke Veranstaltung.“ Fahrenschon ahnt schon: „Das ist in Zukunft schwer zu toppen.“

Nur das erste Festwochenende litt unter der Hitze, immerhin strömten abends die Besucher aufs Gelände. Auch der Seniorentag war „etwas verhalten“, sagt der Wirt. Dafür riss der Samstagabend mit den „Manyanas“ alles raus. Fahrenschon hatte gar ein echtes Platzproblem im Zelt.

Der Festwirt ist auch mit seinem neuen Konzept zufrieden. Die Fahrgeschäfte wurden in einem Rundweg aufgestellt und das Festzelt wurde gedreht und mit dem Haupteingang zum Platz aufgestellt. „Das hat sich bewährt“, sagt der Wirt.

Ein Thema bleib jedoch außen vor: Sorgen wegen der Sicherheit war laut Festwirt in Penzberg „kein Gedanke“ gewesen. Das Sicherheitspersonal wurde nicht aufgestockt. Laut Fahrenschon gab es bei den zehn Wiesn-Tagen auf der Berghalde keine Probleme. Alles sei friedlich verlaufen. Eine positive Bilanz zog auch die Penzberger Polizei. „Das Volksfest war sehr ruhig“, sagt der stellvertretende Inspektionsleiter Michael Bayerlein. Allerdings hatten die Ordnungshüter mit Sachbeschädigungen zu tun - verursacht von Festbesuchern auf dem Heimweg im Stadtgebiet.

(Mehr zum Volksfest in Penzberg lesen Sie morgen in der Printausgabe)

Andreas Baar

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