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Urmel-Preisträger Kai Pannen las zum Finale des StadtLesens aus seinem Buch.

Voller Erfolg: „StadtLesen“ in Penzberg zählte rund 2500 Besucher

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Als vollen Erfolg verbucht die Penzberger Stadtbücherei das erste „StadtLesen“, das am Sonntag zu Ende ging. Leiterin Katrin Fügener schätzt, dass an den vier Tagen etwa 2500 Menschen teilnahmen. Sie kann sich gut vorstellen, dass sich Penzberg noch einmal für die große Lese-Aktion bewirbt.

Penzberg – „Es war wunderbar“, schwärmt Büchereileiterin Katrin Fügener von den vier „StadtLesen“-Tagen. „Überall auf dem Stadtplatz saßen, lagen und lümmelten Menschen, haben gelesen und sich unterhalten.“ Es sei eine entspannte und gelöste Atmosphäre gewesen, sagt sie. Auch das Ziel, Leute jeden Alters anzusprechen, sei erreicht worden. „Wir wollten die Menschen zusammenbringen.“ Das habe man geschafft. Fügener kann sich vorstellen, dass sich Penzberg wieder um das „StadtLesen“ bewirbt. Zwar nicht gleich für das nächste Jahr, weil 2019 das 100-Jährige der Stadterhebung gefeiert wird. Aber für die Jahre danach.

Das „StadtLesen“ hatte heuer zum ersten Mal in Penzberg stattgefunden. Veranstalter ist die österreichische Agentur „Innovationswerkstatt“ aus Salzburg. Kommunen können sich dort bewerben. In diesem Jahr fand und findet es an 25 Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt, zum Beispiel auch in Berlin, Köln, München, Wien und Graz. Penzberg gehörte zu den kleineren Veranstaltungsorten.

Vom vergangenen Donnerstag bis Sonntag waren Sitzkissen, Hängematten und Stühle auf dem Stadtplatz gestanden. In Regalen warteten über 3000 Bücher auf die Leser. Außerdem lasen Krimi-Autorin Inge Löhnig, Urmel-Preisträger Kai Pannen und viele Penzberger aus Büchern vor. Auch einen „Poetry Slam“ gab es – etwa 200 Zuhörer kamen allein zu diesem Dichterwettstreit. Diesen möchte die Penzberger Stadtbücherei in jedem Fall wiederholen. „Die Leute waren begeistert“, sagt Katrin Fügener. Gerade bei den Jugendlichen sei er gut angekommen. Sie habe schon mit der „Poetry Slam“-Gruppe „Reimrausch“ über eine Wiederholung gesprochen, erzählt die Büchereileiterin. Die Gruppe „Reimrausch“ sei vom Penzberger Publikum begeistert gewesen.

Fügener schätzt, dass an den vier Tagen rund 2500 Besucher zum „StadtLesen“ kamen. An den Vormittagen wurde es allein von über 50 Schulklassen besucht. Für sie gab es ein eigenes Programm mit Vorlesen und Bücher-Casting. Im Schnitt, so Fügener, hätten sich darüber hinaus „immer so um die 40 Leute auf dem Stadtplatz“ befunden. Bei der Krimilesung mit Inge Löhnig waren es etwa 100, bei Kai Pannen sogar 180 Zuhörer. Auch mit dem Wetter hatte es gepasst. Nur beim „Poetry Slam“ mussten die Teilnehmer und Besucher wegen des einsetzenden Regens vom Stadtplatz in die Stadtbücherei umziehen.

Was ihr selbst am „StadtLesen“ am besten gefallen hat, kann Büchereileiterin Fügener gar nicht sagen. „Es gab ganz viele schöne Momente“, antwortet sie. Zum Beispiel: „Dass beim Poetry Slam alle angepackt und beim Umzug geholfen haben.“ Oder: „Dass immer wieder Leute gesagt haben, dass es ihnen so gut gefällt.“ Fügener freute sich auch darüber, wenn Leute, die zum Beispiel zufällig mit dem Fahrrad vorbeikamen, neugierig abstiegen, sich hinsetzten und zu lesen begannen. Und noch eins fiel ihr positiv auf: dass unter den Kindern und Jugendlichen auch „viele Jungs waren, die es normalerweise nicht so mit dem Lesen haben“.

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