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Am 14. Oktober entscheiden die Penzberger über den Hotel-Standort.

Bürgerentscheid in Penzberg

Pro Hotel: Neue Initiative meldet sich zu Wort

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Eine Bürgerinitiative, die den Hotel-Standort bei der Gut-Hub-Zufahrt am Kirnberger Weiher in Penzberg verhindern will, gibt es bereits. Jetzt hat sich auch eine Pro-Initiative zu Wort gemeldet.

PenzbergErstmals zu Wort gemeldet hat sich die Bürgerinitiative, die aktiv für ein neues Hotel in Penzberg eintreten will. Einige Alt- und Neu-Penzberger hätten sich darin zusammengeschlossen, erklärte Sprecher Ulrich Welzel in einer kurzen Mitteilung. Die Gruppe nennt sich „Penzberg initiativ“. Sie habe sich „begeistert vom Bürger-Dialog-Verfahren und der Möglichkeit der Mitwirkung am Hotelprozess“ zusammengetan.

In der Mitteilung der Pro-Initiative steht, man wolle Klarheit schaffen mit Besonnenheit und der Bekanntgabe richtiger Fakten. „Wir möchten Penzberg attraktiver machen. Viele Penzberger sind von der Polemik und den Falschaussagen der Hotelgegner verunsichert. Wir wollen aufklären und Mut machen, sich für ein neues Hotel zu entscheiden“, so Welzel mit Blick auf denBürgerentscheid am 14. Oktober. Man wolle die Bevölkerung einladen, sich in den nächsten Wochen „ein Bild zu machen, wo das Hotel entstehen soll,“ und „sich zu informieren, was für ein Hotel spricht“, erklärte er.

Nach Ansicht der Initiative könnte das Ringen um ein neues Hotel nach über sechs Jahren „ein gutes Ende finden“. Allerdings, so heißt es weiter, würden die Gegner erneut aufrüsten nach dem umfangreichen Auswahlverfahren, der Prüfung von über 40 möglichen Standorten und dem Beschluss einer Stadtratsmehrheit für den Standort beim Kirnberger Weiher an der Gut-Hub-Zufahrt. Die Initiative wirft den Gegnern in der Mitteilung vor, „abstruse Gegenargumente“ auszupacken wie „Wir brauchen kein Hotel, das würde eh pleite gehen“, „Es wird ein Biotop zerstört“ oder „Alles Schiebung“.

Die Bürgerinitiative „Kein Hotel im Hubersee“ hat bereits eine Kampagne gegen den vorgeschlagenen Standort angekündigt. Sie soll nach den Sommerferien starten.

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