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Aufklären wollen (v.l.) Michael B obak, Monika Engel, Alexander Randl und Florian Randl von der Jungen Union.

Aktion zur Bundestagswahl

Wahlberatung von der JU, ganz neutral

Die Junge Union Penzberg bietet vor der Bundestagswahl politische Bildung an. Angesprochen sind die Erstwähler. Es soll keine Parteiwerbung werden, verspricht die JU.

Penzberg – Die Bundestagswahl 2013 stand vor der Tür. Die großen Fragen: Welche Partei würde Deutschland künftig regieren? Wer das Kanzleramt bekleiden? Peer Steinbrück von der SPD oder doch weiterhin Angela Merkel von der CDU? Monika Engel von der Jungen Union (JU) Penzberg-Seeshaupt hatte sich auf den Penzberger Rathausplatz begeben, um sich mit jungen Bürgern über die kommende Wahl zu unterhalten. Um sie von einer Stimme für die CSU zu überzeugen. Doch so weit kam es bei den meisten Gesprächen erst gar nicht. Denn: Viele hatten von Politik und dem grundsätzlichen Wahlprozedere nur sehr wenig bis gar keine Ahnung.

Vier Jahre ist das nun her. Am 24. September wählen die Deutschen erneut ihren Bundestag. Rund 550 Frauen und Männer aus Penzberg sind dabei zum ersten Mal in ihrem Leben wahlberechtigt. Dass diese heuer deutlich besser vorbereitet als ihre Vorgänger im Jahr 2013 den Weg zur Wahlkabine beschreiten, haben sich Engel (29) und ihre Kollegen von der JU zur Aufgabe gemacht. Gemeinsam mit dem Ortsvorsitzenden Alexander Randl (24), dessen Stellvertreter Michael Bobak (22) sowie Ortsgeschäftsführer Florian Randl (20) veranstaltet sie am 19. September einen Erstwähler-Infoabend im Nebensaal der Penzberger Stadthalle.

Damit auch möglichst viele der 550 Erstwähler kommen, hat das junge Politik-Quartett jedem eine Einladung in den Briefkasten geworfen. Es ist ihnen ernst. „Wir wollen uns für politische Bildung einsetzen“, sagt Alexander Randl. Mit einer Wahlveranstaltung der CSU habe das ganze „rein gar nichts zu tun“, betont er. Vielmehr sei das Ziel, mögliche Ängste zu nehmen und an die Politik heranzuführen. „Wir möchten die Wahl sachlich erklären und die einzelnen Parteien mit ihren grundsätzlichen Ausrichtungen vorstellen.“

Auch wenn Randl und sein Team einige Dozenten, wie Andreas Ofenbeck, Sprecher des Bayerischen Kultusministeriums, und CSU-Bezirksrätin Alexandra Bertl eingeladen haben, soll die Veranstaltung nicht in einer Vortragsreihe enden. Möglichst „locker und lässig“ soll es ablaufen, erklärt Bobak. „Es wäre schön, wenn ein Dialog entsteht, aus dem die Teilnehmer viele hilfreiche Antworten mitnehmen können.“ Damit am Ende das von Monika Engel formulierte große Ziel erreicht wird: „Penzberg soll gut gewappnet sein für die Bundestagswahl.“

Der Penzberger Erstwähler-Infoabend findet am Dienstag, 19. September, im Nebensaal der Penzberger Stadthalle statt. Beginn ist um 18 Uhr. Eingeladen sind neben den Erstwählern auch alle anderen Interessierten.

Simon Nutzinger

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