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Wer kennt diesen Schmuck? Die Polizei bittet mögliche Besitzer, sich zu melden.

Polizei spricht Warnung aus

Seltsamer Goldfund – stammt 15.000-Euro-Schmuck etwa aus Einbruch?

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Einen mysteriösen Goldfund machten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Murnau. Nun bitten sie zur Klärung der Herkunft um Mithilfe.

  • Bei einer Kontrolle entdeckten Schleierfahnder im Landkreis Weilheim-Schongau etwas Ungewöhnliches. 
  • Zwei Personen hatten in einem Versteck hochwertigen Goldschmuck bei sich. 
  • Die Polizei bitten um Hinweise zu den mysteriösen Fund.

Landkreis – Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Murnau kontrollierten, wie sie am Dienstag (26.11.) berichteten, bereits am vergangenen Donnerstag (21.11.) auf der A 95 bei Penzberg ein Auto. Die beiden Insassen führten in einem Versteck hochwertigen Goldschmuck, eine wertvolle goldene Uhr und Zahngold im Fahrzeug mit. Einen Herkunftsnachweis konnten die beiden Insassen nicht erbringen, heißt es im Polizeibericht. 

Goldfund: Einzelstücke im Wert von über 15.000 Euro sichergestellt 

Insgesamt wurden 54 Einzelstücke im Wert von über 15.000 Euro sichergestellt. Möglicherweise stammt der Schmuck aus einem Goldankauf, der vom 20. bis 21. November in einem Hotel in Garmisch-Partenkirchen stattfand. Andernfalls könnte der Schmuck aber auch aus Einbrüchen oder sonstigen Straftaten stammen, so die Polizei weiter.

Zur Klärung der Herkunft des Schmucks bittet die Grenzpolizeiinspektion Murnau um Mithilfe. Wer hat an diesen Tagen in einem Hotel in Garmisch-Partenkirchen Schmuck, Uhren oder Gold verkauft? Wem kam im fraglichen Zeitraum Goldschmuck abhanden? Hinweise nimmt die Grenzpolizeiinspektion Murnau unter Telefon 08841 / 6176206.

Polizei warnt nach mysteriösem Goldfund: Ankauf von Gold im Reisegewerbe ist verboten

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass der Ankauf von Gold im Reisegewerbe grundsätzlich verboten ist. Die Beamten empfehlen, sich vor Ort an niedergelassene Betriebe zu wenden. „Seriöse Ankäufer würden niemals Druck auf den Kunden ausüben und stellen immer eine Quittung für den Ankauf der Wertsachen aus“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. 

Dokumente oder Wertsachen sollten Zuhause immer in entsprechenden Wertbehältern aufbewahrt werden. Wertsachen, die nur selten gebraucht werden, gehören in ein Bankschließfach.

„Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen kriminalpolizeilichen Beratungsstelle“, so die Grenzpolizeiinspektion zum Schluss.

set

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