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Elektrisch auf dem Stadtplatz (v.l.): Werner Hillebrand- Hansen und Jaquelin Stöcklein (Agentur eProjekt TNS), Stefan Drexlmeier (EWO), Elke Zehetner (Bürgermeisterin), Patrick Jähnichen (Klimaschutzbeauftragter Stadt), Christian Schwerdtner (Autohaus Schwerdtner).

Energiewende

Werbetour für Elektroautos

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Penzberg – Die automobile Energiewende ist ein zartes Pflänzchen, auch in Penzberg. Am Sonntag wird am Stadtplatz für Elektroautos geworben.

Etwa 40 hier zugelassene Fahrzeuge, hybrid und rein elektrisch, zählte der städtische Klimaschutzbeauftragte Patrick Jähnichen Ende Februar. Geworben wird für Stromfahrzeuge am Sonntag, 25. September, auf dem Penzberger Stadtplatz: Dort macht die Sternfahrt für Elektrofahrzeuge von zirka 9.45 bis 10.45 Uhr Halt, die die Energiewende Oberland (EWO) nach 2015 zum zweiten Mal veranstaltet. Sie ist Teil der „eRuda“, Deutschlands größter Elektromobilitäts-Rundfahrt von 23. bis 25. September durch elf Landkreise.

Die Sternfahrt führt von Miesbach über Bad Tölz, Penzberg, Weilheim (Halt von 11.15 bis 12.30 Uhr am Marienplatz) nach Starnberg. EWO-Geschäftsführer Stefan Drexlmeier erwartet 15 bis 20 Fahrzeuge. „Alle Marken, alle Größen“, sagt er. Die Teilnehmer können in Penzberg ihre Fahrzeuge aufladen, die Stadtwerke spendieren ein Weißwurst-Frühstück.

Abseits der Geselligkeit geht es um knallharte Werbung für E-Autos. Denn: Noch immer bestehe Aufklärungsbedarf bei Elektromobilität, räumt Drexlmeier ein. „Wir wollen mehr Bürger erreichen“, hofft auch „eRuda“-Veranstalter Werner Hillebrand-Hansen von der Germeringer Agentur „eProjekt TNS“. Er rechnet mit 135 Teilnehmern bei der großen E-Rallye, die heuer auch durch das Unterallgäu und bis Augsburg führt. Er erwartet Fahrer aus ganz Deutschland, aus Österreich, der Slowakei und aus Italien. „Sie machen hier zwei Tage Kurzurlaub“ – auch dafür sei das E-Auto geeignet, wirbt er.

„Wir müssen die Werbetrommel in hohem Maße schlagen“, sagt Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner. Da kommt die Sternfahrt gerade recht. Wobei es am Stadtplatz keine Infostände gibt, auch Autohändler sind nicht vertreten, wie Klimaschutzbeauftragter Jähnichen erklärt. Dafür reiche die kurze Zeit des Stopps nicht aus. Allerdings will die Stadt über Fördermöglichkeiten und Ladestationen informieren.

Anmeldungen

zur „e-Sternfahrt“ der EWO unter www.energiewende-oberland.de. Infos zur „eRuda“ auf www.eruda.de.

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