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Für das Schneeräumen wendet die Stadt Penzberg viel Geld auf.

Bilanz des Penzberger Bauhofs

122.000 Euro für Winterdienst

  • Andreas Baar
    VonAndreas Baar
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Die Stadt Penzberg ließ sich den Winterdienst 2016/2017 insgesamt 122 000 Euro kosten. Damit stiegen die Ausgaben trotz des relativ milden Winters gegenüber der Vorsaison um 10 000 Euro.

Penzberg – Bauhof-Leiter Christian Eberl legte jetzt im Bauausschuss seinen Bericht vor. Verbraucht wurden danach 421 Tonnen Salz und 120 Tonnen Split für Geh- und Radwege (Vorsaison: 400 und 120 Tonnen). Für den nächsten Winter lagern in den beiden Salzsilos des Bauhofs knapp 300 Tonnen im Wert von rund 30 000 Euro.

Die Kostensteigerung begründet Eberl auf Nachfrage mit der höheren Zahl an sogenannten Volleinsatztagen als im Vorjahr. Die Saison lief von 1. November bis 3. April. Von den 154 Tagen war der Winterdienst an 38 Tagen im Einsatz, allein an 15 Tagen lief das volle Programm mit allen Fremdfirmen. Im „eigentlich milden Winter“ hatte sich das Geschehen auf den Januar konzentriert, so Eberl. Erstmals in Betrieb ging zudem die Glättemeldeanlage mit Messstationen an der Wankstraße und an der Dr.-Gotthilf-Näher-Straße.

Im Einsatz waren 26 Fahrzeuge, darunter 19 von den zehn beauftragten Fremdfirmen. Zusätzlich waren acht „Handtrupps“ mit jeweils zwei bis drei Mitarbeitern unterwegs – sie kümmerten sich um 70 Örtlichkeiten wie 41 Bushaltestellen,, Straßenübergänge und öffentliche Treppen. Der Bauausschuss empfahl dem Stadtrat einstimmig, die Vergabemodalitäten mit den Fremdfirmen beizubehalten. Darüber befindet der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag.

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