Baum der 150 Wünsche: Petra Prokop von „Inner Wheel“ und Florian Pildner hoffen, dass sich viele Menschen an der Benefizaktion beteiligen.
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Baum der 150 Wünsche: Petra Prokop von „Inner Wheel“ und Florian Pildner hoffen, dass sich viele Menschen an der Benefizaktion beteiligen.

Wegen Hygieneauflagen

„Wunschbaum“ steht ab sofort in der VR-Bank-Filiale

  • Franziska Seliger
    vonFranziska Seliger
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Zugegeben: Er sieht heuer ganz anders aus als in den Vorjahren. Aber der Zweck des „Weihnachtswunschbaumes“, den die Frauen des „Inner Wheel Club Pfaffenwinkel“ am Freitag in der VR-Bank-Filiale an der Penzberger Hauptkreuzung aufgestellt haben, bleibt der gleiche: die Herzenswünsche bedürftiger Kinder und Senioren erfüllen.

Penzberg – Wie Filialleiter Florian Pildner sagte, habe ein richtiger Baum heuer wegen laufender Umbauarbeiten in der Bankfiliale keinen Platz gehabt. Dazu komme, dass es wegen den Hygieneauflagen im Zuge der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei, die Wünsche wie in den Vorjahren in Christbaumkugeln verpackt an den Baum zu hängen, wo sie dann von den Bankkunden gepflückt wurden. Heuer ist der „Weihnachtswunschbau“ darum ein aus grüner Pappe ausgeschnittener Baum, der auf eine Tafel befestigt wurde. An ihm hängen auch keine Kugeln. Sondern die 150 Wünsche, die Mitglieder von „Inner Wheel“ bei verschiedenen Penzberger Einrichtungen eingesammelt haben, wurden auf Zettel geschrieben und mit Klammern befestigt.

„Nach dem Pflücken eines Wunsches gibt man seine Geldspende mit dem Namen des Wünschenden in ein bereitliegendes Kuvert und wirft es in eine Spendenbox“, erläutert Petra Prokop, die Vizepräsidentin von „Inner Wheel“ den diesjährigen Ablauf der Benefizaktion. Jeder Wunsch – meist Spielsachen, Bücher oder Bekleidung – habe in etwa einen Wert von 25 Euro. „Man kann aber natürlich gerne mehr spenden“, betont Prokop.

Anders als in den Vorjahren, als die Spender die Wünsche selbst in den Geschäften kauften und dann in der Bankfiliale abgaben – nicht selten garniert mit einer zusätzlichen Süßigkeit –, wo sie von Mitgliedern von „Inner Wheel“ verpackt und dann verteilt wurden, geben die Spender heuer also nur ihre Geldspende ab. Die weitere Logistik übernehme „Inner Wheel“, so Prokop.

Pünktlich zum Fest sollen alle 150 Wünsche erfüllt sein. „Es bleibt kein Wunsch unerfüllt“, verspricht Prokop. Und Bankfilialleiter Florian Pildner verspricht, dass seine Bank einspringe, sollten nicht alle Wünsche vom Baum gepflückt und erfüllt werden.

Vor elf Jahren stellten die Frauen des „Inner Wheel Club Pfaffenwinkel“ erstmals einen „Weihnachtswunschbaum“ auf. Seither wurden über 1100 Herzenswünsche bedürftiger Kinder und Senioren erfüllt.

Die Unterstützung von Kindern und Senioren in Not ist ein zentrales Anliegen des „Inner Wheel Club Pfaffenwinkel“. Heuer, im Jahr der Corona-Pandemie, sei diese Unterstützung besonders wichtig, so die Ansicht der Mitglieder. Denn zu den oft schon schwierigen finanziellen Verhältnissen in den Familien kämen heuer weitere Sorgen, Kontaktbeschränkungen und Einsamkeit. Leidtragende seien sehr oft Kinder und alte Menschen. Die Wünsche können ab sofort während der Öffnungszeiten der Bank vom „Weihnachtswunschbaum“ gepflückt werden. Schirmherr der Aktion ist Bürgermeister Stefan Korpan. Regelmäßig werden die Wünsche am Baum nachgefüllt. Am Freitag, 11. Dezember, endet die Aktion zum Geschäftsschluss der Bank.

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