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Sie wurden bei den Wahlen 2015 zum Vorstand des Penzberger Jugendparlaments ernannt: (v.l.) Jessica Unterreiner (Kassier), Lisa Hartung (1. stellv. Vorsitzende), Anna Kemeter (2. stellv. Vorsitzende), Lukas Nommensen (Vorsitzender), Zoe Gartenleitner (1. Schriftführerin), Max Link (2. Schriftführer) und Hannes Lenk (2. Kassier).

Jugendparlament vor dem Aus?

Zu wenig Kandidaten: JuPa verschiebt Wahl in den Januar

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Eigentlich wollte das Penzberger Jugendparlament am 23. und 24. November seine Neuwahlen abhalten. Doch entpuppte sich das Vorhaben als schweres Unterfangen: Es mangelt massiv an Jugendlichen, die kandidieren wollen. Die Gründe dafür kennt Vorsitzender Lukas Nommensen.

Penzberg Die Wahl für das kommende Penzberger Jugendparlament wird um zwei Monate nach hinten verschoben. Anstatt wie zunächst geplant am 23. und 24. November soll sie nun Ende Januar stattfinden, teilte Vorsitzender Lukas Nommensen auf Nachfrage mit. Der Grund: es gibt schlichtweg zu wenig Kandidaten.

Gerade einmal ein Jugendlicher, der nicht dem aktuellen JuPa angehört, ließ sich bislang als Kandidat aufstellen. Eine magere Bilanz. Doch als wäre das nicht schon genug, wollen von den derzeit zwölf Jungparlamentariern auch nur drei Mitglieder weitermachen. Der Rest möchte lieber aufhören.

Als Grund für die hohe Austrittsrate führt Nommensen den Abiturstress und die ungewisse Zukunft an, die auf viele der Jugendlichen nach dem Ende der Schulzeit wartet. Auch er selbst wird nicht mehr kandidieren. „Ich hätte gern weitergemacht, aber ich bin schon bald nicht mehr in Penzberg, dann macht das keinen Sinn“, sagt der 17-Jährige. Ihn zieht es für ein Bio-Technologie-Studium nach Innsbruck.

Dass sich bislang erst ein Interessent von außerhalb des Parlaments gemeldet hat, liegt in den Augen von Nommensen nicht an geringem Interesse der Penzberger Jugendlichen. Er vermutet eine schlechte Informationslage als Auslöser. „Ich schätze, das mit den Wahlen haben bisher einfach zu wenige Leute mitbekommen.“

Die Lösung soll nun ein Rundbrief mit allen wichtigen Infos zur Wahl bringen. Mit Unterstützung der Stadt will das Jugendparlament dieses Schreiben bis spätestens 6. Dezember verfassen und an alle Penzberger Jugendlichen im Alter von zwölf bis 20 Jahren absenden.

Nommensen hofft, dass die Idee zündet. „Ein Ende des JuPa wäre wirklich sehr traurig“, betont er. „Die Jugend in Penzberg sollte eine Stimme haben.“

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