Musik vereint: Das Münchner Studentenorchester spielt am Freitag – in kleinerer Besetzung – am Stadtplatz. Es wurde einst von sechs Penzbergern aus der Taufe gehoben. Foto: Mio

Penzberg

Zurück zu den Wurzeln: Mio und der Stummfilm

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Penzberg - Das Münchner Studenten-Orchester, das am Freitag auf dem Penzberger Stadtplatz spielt, ist ein Penzberger Gewächs.

„Schlagende Wetter“ heißt ein Stummfilm aus dem Jahr 1923, der im Bergwerksmilieu spielt. Im Jahr 2010 wurde für den etwa einstündigen Spielfilm eine neue Musik komponiert. Am kommenden Freitagabend ist er am Penzberger Stadtplatz zu sehen. Das Besondere: Die Musik kommt nicht vom Band, ein Studenten-Orchester aus München spielt sie. Und dieses Orchester ist ein „Penzberger Gewächs“.

„Mio“ heißt das Ensemble: „Münchner Internationales Orchester“. Vor etwa sieben Jahren hoben sechs junge Penzberger und Penzbergerinnen, die in München studierten, das Ensemble aus der Taufe: Justina, Anselm und Johanna Bauer sowie Emilia, Anselm und Tamina Geiger. „Wir kannten uns alle aus Penzberg, wir hatten da schon gemeinsam Musik gemacht, am Gymnasium oder in einer a-cappella-Gruppe“, erinnert sich Emilia Geiger. Wie der Zufall es wollte, studierten damals alle in München. Mit anderen Freunden gründeten sie „Mio“.

Über das Ensemble sollte internationalen Studenten aller Fachrichtungen die Chance gegeben werden, Kontakte zu knüpfen. „Das hat ganz gut funktioniert“, erzählt Emilia Geiger. Aus anfangs 20 Musikern und Musikerinnen sind mittlerweile rund 60 geworden, von denen viele inzwischen berufstätig sind.

Die Idee, die Stummfilm-Musik zu spielen, stammt von Diana Oesterle vom Penzberger Museum. Sie hatte den Film bei Recherchen entdeckt. Und sie kennt das Orchester. In Penzberg wird es in einer 20-köpfigen Besetzung spielen, darunter Violinistin Emilia Geiger, Justina Bauer am Fagott und Johanna Bauer an der Querflöte.

Aufführung

Der Stummfilm „Schlagende Wetter“ wird am Freitag, 30. September, ab 20.30 Uhr auf dem Penzberger Stadtplatz gezeigt (bei Regen im Zelt auf der Berghalde), und zwar im Rahmen der Feiern zu 50 Jahre Bergwerksschließung.

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