"Schwieriges Pflaster" für Asylbewerber

Penzberg - Noch immer tut sich die Ausländerbehörde im Landkreis schwer, Unterkünfte für Asylbewerber zu finden. Besonders kniffelig ist es in Penzberg.

„Die Stadt ist ein schwieriges Pflaster“, sagt Helmut Estermann, Sachgebietsleiter am Landratsamt. Bei der Ausländerbehörde gingen bisher nur wenige Angebote aus Penzberg ein. Grund: Vermieter finden dort für ihre Wohnungen schnell wieder einen Nachmieter. Und die Objekte, die der Behörde bisher angeboten wurden, waren nicht geeignet.

Laut Berechnung müssten von den rund 250 Asylbewerbern, die aktuell im Landkreis leben, vom Verhältnis her gut 30 Menschen in Penzberg untergebracht werden. Erst dann hätte die Stadt ihr Soll erfüllt. Bis jetzt wohnen jedoch nur drei junge Asylbewerber hier. Deshalb wird jetzt untersucht, ob man in der Stadt Container aufstellen kann. Drei Standorte stehen bislang laut Behörde im Raum. Die Asyl-Frage in Penzberg: Lesen Sie es morgen in der Printausgabe.

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