Markus Kleinen: Der SPD-Ortsvorsitzende ist vom Ex-Genosse Richard Kreuzer enttäuscht. foto: fkn

SPD rechnet mit dem Ex-Genossen Kreuzer ab

Penzberg - Richard Kreuzer war mal SPD-Fraktionschef im Penzberger Stadtrat - im März 2014 soll er für die CSU als Bürgermeister-Kandidat antreten. Seine ehemalige Partei SPD kartet nach.

Das der 52-jährige Soziologe Richard Kreuzer für die CSU antreten will, hatte sich abgezeichnet - dass er aber gleich bei den Christsozialen eintritt, tut manchem Sozialdemokraten weh. Der langjährige SPD-Fraktionschef hatte nach 29 Jahren sein rotes Parteibuch nach kräftigem Streit wutentbrannt zurückgegeben. Der CSU-Vorstand schlug ihn nun einstimmig für die Nominierungsversammlung vor. SPD-Ortsvorsitzender Markus Kleinen kann es nicht verstehen, dass sich der einstige Parteifreund seine neue politische Heimat ausgerechnet beim Gegner suchte. „Das hat uns schon sehr überrascht“, sagt Kleinen. Schließlich habe Kreuzer das Handeln der Penzberger Sozialdemokraten „entscheidend mitgeprägt“. Vor allem habe dieser im Stadtrat als Fraktionschef „den politischen Gegner - insbesondere die CSU - selten geschont“. Die Reaktion der enttäuschten SPD: Lesen Sie mehr morgen in der Printausgabe auf der Penzberger Seite.

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