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Bedankten sich für den täglichen Einsatz für die Sicherheit von Schulkindern: Guido Grosam (l.), die Polizisten Frank Dießlin und Uwe Ledermüller (hinten l. u. r.), Bürgermeisterin Elke Zehetner (daneben) und Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann (r.).

Stadt sagt Danke

Einsatz bei jedem Wetter

Penzberg - Sie sorgen dafür, dass die Kinder sicher zur Schule kommen: Penzberg Verkehrshelfer sind bei Wind und Wetter im Einsatz. Dafür gab es jetzt ein dickes Lob von der Stadt.

Insgesamt zwölf Verkehrshelfer sind in Penzberg tätig. Für dieses ehrenamtliche Engagement dankte Bürgermeisterin Elke Zehetner namens der Stadt nun den Helfern bei einem Jahresabschlussessen.

Seit einem Jahr sei in Penzberg kein Unfall mehr auf dem Schulweg passiert, sagte Zehetner, dies sei dem Einsatz der Verkehrshelfer zu verdanken. In ganz Bayern hingegen sei die Zahl der Schulwegunfälle – es waren 439 bis Anfang August – leicht gestiegen.

Die Helfer seien auch an Ampelanlagen und Zebrastreifen positioniert: „Schulwegdienste sind die beste Schulwegsicherung“, sagte Zehetner. Erst seit kurzem im Einsatz ist der Penzberger Reinhard Nuss: Seit November betreut er den Übergang an der Ampel an der Bichler Straße, er steht dort täglich um kurz vor halb acht. Das frühe Aufstehen bei Wind und Wetter macht ihm nichts aus: „Da wird man wach“, sagte Nuss. Die langjährige Verkehrshelferin Margarete Kartsakis musste krankheitsbedingt ihren Dienst am Übergang an der Wölflstraße/Birkenstraße und Auf der Etz aufgeben, sagte Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann, der die Verkehrshelfer koordiniert. Durch die Installation einer Fußgängerampel an dieser Stelle sei ein sicheres Überqueren ohne Schüleraufsicht möglich.

Auch Guido Grosam, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau, bedankte sich für den Einsatz der Helfer. Er lobte die Stadt Penzberg, die deren Egagement mit einer Aufwandsentschädigung honoriert. Dies sei nicht in allen Städten oder Gemeinden üblich, sagte Grosam.

Die Stadt Penzberg sucht dringend und ab sofort einen Verkehrshelfer an der Bushaltestelle „Kurfürst-Max-Siedlung“. Interessenten können sich bei Peter Holzmann unter Telefon 08856/813400 oder per E-Mail unter „peter.holzmann@penzberg.de“ melden.

Julia Mähler

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