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Preiswürdig: Janis Brockhaus (rechts) bei der Ehrung; mit Moderator Till Nassif (links).

Wissenschaftspreis für jungen Roche-Mitarbeiter

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Penzberg - Der Bioingenieur Janis Brockhaus ist mit einem Wissenschaftspreis von Bayernwerk AG und Wissenschaftsministerium ausgezeichnet worden. Er arbeitet bei Roche in Penzberg.

Janis Brockhaus wurde am Donnerstagabend im Beisein des Bayerischen Kunst- und Wissenschaftsministers Ludwig Spaenle im oberpfälzischen Amberg mit dem Kulturpreis Bayern in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet worden. Neben fünf Kunstpreisträgern wurden 32 Absolventen und Doktoranden der bayerischen Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten mit dem Preis der Bayernwerk AG und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst geehrt. Der 26-jährige Brockhaus erhielt die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung als bester Absolvent der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für seine Masterarbeit „Entwicklung und Charakterisierung monoklonaler Antikörper gegen den humanen löslichen Transferrin-Rezeptor (sTfR) für diagnostische Anwendungen“.

Der Weihenstephaner Absolvent Brockhaus hatte sich in seiner biotechnologischen Masterarbeit mit Eisenmangelerkrankungen beschäftigt. „Ziel meiner Arbeit war es, Antikörper zu entwickeln, die den sogenannten humanen löslichen Transferrin-Rezeptor erkennen und zur Diagnose von Eisenmangelerkrankungen eingesetzt werden können“, so Brockhaus. Im Rahmen seiner Arbeit hatte der Bioingenieur verschiedene Antikörper gegen den humanen löslichen Transferrin-Rezeptor im Penzberger Biotechnologiezentrum von Roche entwickelt und im Detail charakterisiert.

Janis Brockhaus gehörte zu jenen Biotechnologie-Studenten, die Roche im Rahmen einer Studienkooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf unterstützt. Während des Semesters war er an der Universität, in den Ferien zum Praktikum bei Roche. Mittlerweile hat Janis Brockhaus seinen Uni-Abschluss in der Tasche. Er arbeitet nun in der Diagnostika-Forschung bei Roche in Penzberg.

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