Die Unterführung bleibt, der alte Zaun verschwindet. Dafür gibt es eine komplett neue Holzkonstruktion. foto: jum

Unterführung bleibt

Penzberg - Gute Nachricht für die Anwohner: Die Stadt will die Fußgänger-Unterführung unter den Gleisen zwischen Ludwig-März-Straße und Südstraße bald wieder öffnen.

Der Bauausschuss verständigte sich am Dienstagabend hinter verschlossenen Türen darauf, zwei Ausbauvarianten zu prüfen. Dies bestätigte Bürgermeisterin Elke Zehetner.

Wie berichtet, hatte die Stadt den Durchgang aus Sicherheitsgründen gesperrt. Wie die Rathauschefin sagte, gibt es im Tunnel nun eine Abdeckung für den Wasserlauf sowie eine dauerhafte Absturzssicherung. Das Bauamt prüfe, ob es reicht, eine Stahlmatte ins Wasser zu setzen. Sei dies nicht möglich, werde ein Gitter auf den Bachlauf gesetzt. Das Wasserwirtschaftsamt fordert für den Hochwasserschutz, dass sich kein Holz oder andere Gegenstände im Durchlass verfangen dürfen. Außerdem errichtet die Stadt entlang des Wassers einen Staketenzaun - aber aus Holz und nicht aus Metall.

Wenn das passt, „werden wir die Maßnahme gänzlich durchführen“, so die Bürgermeisterin. Für das Vorhaben muss die Stadt allerdings einen Grünstreifen seitlich des Bachs von privat erwerben. Großer Vorteil: Diese Variante kommt billiger als anfangs gedacht. Ein erster Kostenvoranschlag lag bei 89 000 Euro. Jetzt werden Zehetner zufolge 60 000 Euro geschätzt. Sie ist deshalb zufrieden mit dem einstimmigen Beschluss: „Das ist eine gute und wirtschaftliche Lösung.“

Vorerst vom Tisch ist damit die angedachte Verlängerung des Fußwegs entlang des Schwadergrabens durch die Parkanlage an der Ludwig-März-Straße. Der Ausschuss fasste dazu keinen Beschluss. „Das ist unsere nächste Aufgabe“, sagte Zehetner: Das Projekt soll bei der weiteren Wegeerschließung in Penzberg erledigt werden, eine erste Planung ist vorgesehen.

Andreas Baar

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