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Penzberger Imam: Mit Wulff in Doha

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Grüß Gott, Herr Imam: Benjamin Idriz aus Penzberg sprach bei der UN-Konferenz in Katar mit der „First Lady“ und Unesco-Beauftragten Mozah bint Nasser al Missned. Foto: privat
Grüß Gott, Herr Imam: Benjamin Idriz aus Penzberg sprach bei der UN-Konferenz in Katar mit der „First Lady“ und Unesco-Beauftragten Mozah bint Nasser al Missned. Foto: privat

Penzberg - In Deutschland steht Bundespräsident Christian Wulff in der Kritik. Beim Penzberger Imam hat das Staatsoberhaupt ein Stein im Brett. Beide trafen sich in Doha/Katar.

Bei der UN-Konferenz „Allianz der Zivilisationen“ in Doha/Katar hatte der Penzberger Imam Benjamin Idriz die Gelegenheit, mit Bundespräsident Christian Wulff kurz zu sprechen. Beide waren sich bereits bei einer Veranstaltung vor drei Monaten in München begegnet. „Er kennt mein Buch“, freut sich Idriz. Der Bundespräsident, der vor einem Jahr mit seiner Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, für Aufsehen sorgte, habe ihm erzählt, dass es auf seinem Tisch liege. „So etwas hilft“, habe ihm der Bundespräsident gesagt.

Der Penzberger Imam war vom Emir von Katar zu der UN-Konferenz mit Regierungschefs, Staatspräsidenten und Vertretern vieler Nichtregierungsorganisationen eingeladen worden. Die „Allianz der Zivilisationen“ geht auf eine Initiative von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seinem spanischen Ex-Amtskollegen Zapatero zurück. Als Ziel hat sie sich gesetzt, Ansätze zu finden, um Extremismus zu bekämpfen und kulturelle und religiöse Barrieren zu überwinden (alles in der Freitagsausgabe).

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