Fingerspitzengefühl: Ohne das Auto mit der Hand zu berühren, befestigt Paul Nagel die Verwarnung. Foto: wos

Penzberger Innenstadt: Der Parkschein-Blick

Penzberg - Seit fünf Monaten geht Paul Nagel täglich durch die Penzberger Innenstadt. Sein Blick gilt den Parkscheinen. Ein Rundgang mit dem Parkplatz-Kontrolleur

Ungezählte Kilometer legt der Kontrolleur von Montag bis Samstagmittag zurück. Rund 500 Mal im Monat greift er zum Taschencomputer, um eine Verwarnung auszustellen. Anfang März hatte die Stadt Penzberg die Mühldorfer Firma „K&B“ mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs beauftragt, um Dauerparker zu vertreiben, die Kundenparkplätze blockieren. Maximal zwei Stunden dürfen Autos an der Bahnhofstraße mit Parkschein stehen.

Ruhig ist es an diesem heißen Nachmittag im Penzberger Zentrum. Parksünder entdeckt der Kontrolleur dennoch. Bei einem Auto fehlt der Parkschein ganz. Eine Verwarnung schreibt Paul Nagel dennoch nicht. Denn: In Penzberg gilt eine zehnminütige Kulanz-Zeit. Erst danach gibt es eine Verwarnung. „Ich stehe hier aber nicht mit der Stoppuhr“, sagt der Kontrolleur (mehr über den Rundgang und die Erlebnisse in der Donnerstagsausgabe).

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