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Geburtsort Peißenberg – der ist auf Nina Blomes Ausweis eingetragen. Papa Peter, nach eigener Aussage selbst ein „echter Peißenberger“, ist stolz drauf.

Die letzten Tage des Krankenhauses Peißenberg

Geburtsort: Peißenberg

Peißenberg - Peter Blomes Tochter Nina kam in der Marktgemeinde im Krankenhaus zur Welt. Für ihn geht mit der Klinik-Schließung „eine Ära zu Ende“.

Am 31. Januar ist Schluss – dann schließt das Krankenhaus Peißenberg endgültig seine Türen. Und eine 140-jährige Geschichte geht ganz offiziell zu Ende. Einige Leser haben der Heimatzeitung bereits ihre ganz persönliche Geschichte zum Krankenhaus erzählt und geschrieben. Die Berichte werden in dieser Woche veröffentlicht – der erste kommt von Peter Blome:

„Ich verbinde den emotionalsten Moment meines Lebens mit dem Krankenhaus Peißenberg, und dieser ist die Geburt meiner Tochter Nina im Juni 2001, kurz danach war leider Schluss mit Geburten in Peißenberg.

Ich bin stolz, dass im Ausweis meiner Tochter noch Peißenberg steht. Zudem habe ich jahrelang um den Erhalt UNSERES Krankenhauses als Gewerkschafter und SPD-Gemeinderat gekämpft, nun geht eine Ära, ein Stück Peißenberg, zu Ende, leider. Ich bin immer noch der Meinung, dass unser Krankenhaus einer völlig verfehlten Gesundheitspolitik zum Opfer fällt und die Schließung unseres Krankenhauses nicht die Lösung des finanziellen Desasters der Krankenhaus GmbH darstellt. Auf jeden Fall tut es mir im Herzen weh, ein wichtiges Stück Peißenberg verlieren zu müssen – und das, weil ich ein echter Peißenberger bin.“

Peter Blome

Die Serie

Unter der Rubrik „Die letzten Tage des Krankenhauses Peißenberg“ veröffentlicht die Heimatzeitung in den nächsten Tagen Artikel zum Thema. Darunter befinden sich auch persönliche Berichte von Lesern – die können noch bis  Mittwoch, 27. Januar, eingereicht werden.

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