Polizei entschärft Bombe in Berliner McDonald‘s

Polizei entschärft Bombe in Berliner McDonald‘s
Den Salat im Blick: (v.l.) Wilfried Knorr (Herzogsägmühle), Thomas Partheymüller (Landwirt auf Gut Dietlhofen), Peter Maffay, Gärtnermeister Leonhard Reßler, Markus Sinn (Herzogsägmühle), Albert Luppert („Peter Maffay Stiftung“). rr

Peter Maffay setzt auf Gemüse

Weilheim - Die Stiftung des Musikers kooperiert auf Gut Dietlhofen mit Herzogsägmühle

„Gut Dietlhofen wächst mit jeder Woche, heute kommt ein Projekt hinzu, was wir uns schon lange wünschen“, sagte Peter Maffay zu Beginn des Pressetermins, zu dem er gestern auf sein Gut am Rande von Weilheim eingeladen hatte, um das neue Projekt und den neuen Kooperationspartner „Herzogsägmühle“ vorzustellen. Die „Peter Maffay Stiftung“ will nämlich künftig in verschiedenen Bereichen mit der Peitinger Einrichtung zusammenarbeiten, wo Menschen, die in irgendeiner Form beeinträchtigt sind, arbeiten und leben, ausgebildet und unterstützt werden.

Auch der Direktor von „Herzogsägmühle“, Wilfried Knorr, begrüßt die Zusammenarbeit: „Wir hatten von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, weil diese Partnerschaft von gegenseitigem Geben und Nehmen geprägt ist“, sagte er bei dem Termin. Die Stiftung des Musikers und Herzogsägmühle verbinde der gemeinsame Einsatz für Menschen, die Unterstützung bei der Bewältigung des Lebens brauchen, so eine Mitteilung von Herzogsägmühle.

Die neue Partnerschaft wurde gestern auf Gut Dietlhofen besiegelt. Starten wird die Zusammenarbeit im Herbst mit biologischem Gemüseanbau auf dem Gut, wo derzeit auf einer Fläche von 0,3 Hektar bereits Gemüse angebaut wird. Diese Fläche soll nun noch erweitert werden.

Gärtnermeister Leonhard Reßler wird gemeinsam mit seinen Auszubildenden aus Herzogsägmühle und in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden auf Gut Dietlhofen die Flächen bewirtschaften. Das Gemüse, welches auf den Feldern über dem Dietlhofer See wächst, wird derzeit bereits an einem Stand auf dem Weilheimer Dienstagsmarkt und im Hofladen auf dem Gut verkauft.

Wenn alles nach Plan läuft, kommen im Herbst nächsten Jahres die ersten traumatisierten Kinder nach Weilheim, um mit ihren Betreuern auf Gut Dietlhofen Ferien zu machen. Sie sollen ebenfalls die Möglichkeit haben, sich die Landwirtschaft und den Gemüseanbau dort anzuschauen und dort mitzuhelfen. Vor allem sollen sie mit den Dingen, die dort wachsen, verpflegt werden. „Die Kinder, die hierherkommen, werden sicher davon profitieren“, sagte Maffay.

Maffay, der zu den bekanntesten Musikern in Deutschland gehört, hat Gut Dietlhofen im vergangenen Jahr gekauft, um es zu einem Ort zu machen, an dem sich Kinder und Jugendliche, die in schwierigen Lebensumständen leben oder traumatisiert sind, erholen und zur Ruhe kommen können. Bis Januar sind noch Flüchtlinge aus Afghanistan in einem der Häuser auf dem Gelände untergebracht; ob das auch darüber hinaus der Fall sein wird, sei noch offen, sagte Maffay gestern.

Die traumatisierten Kinder und Jugendlichen sollen in einem Gebäude unterkommen, das anstelle des ehemaligen Verwaltungsgebäudes entstehen soll. Derzeit laufen die Gespräche mit den Baubehörden. Auch bei den Bauarbeiten soll der neue Kooperationspartner eine Rolle spielen.

Kathrin Hauser

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fünf Fachärzte machen gemeinsame Sache
Das Weilheimer Krankenhaus hat ein „Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie“ eröffnet. Es richtet  sich an Patienten, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben.
Fünf Fachärzte machen gemeinsame Sache
Auto im Graben: Wildbiesler wird aggressiv
Erst rollte sein Auto in den Graben, als ein Mann in Penzberg einem dringenden Bedürfnis nachging. Dann versuchte er, den Abschleppdienst übers Ohr zu hauen.
Auto im Graben: Wildbiesler wird aggressiv
Alt und Jung reichen sich die Hand
Seit 115 Jahren gibt es den Burschenverein Haunshofen.  Die Feierlichkeiten zum Jahrtag begannen  mit Ehrungen und einem Gottesdienst.
Alt und Jung reichen sich die Hand
Wenn der Angeklagte nicht zu verstehen ist
Wegen Sprachbarrieren fallen am Weilheimer Amtsgericht immer mehr Verhandlungen aus. Dolmetscher  werden dort immer wichtiger.
Wenn der Angeklagte nicht zu verstehen ist

Kommentare