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Nicht dem Wunsch des Bauausschusses anschließen kann sich Robert Scharl (65), der seit etwa eineinhalb Jahren ständig im Wohnmobil lebt und auch den Stellplatz an der Ammerschule in Weilheim nutzt. Er ist dafür, diesen Platz zu erweitern, indem der Schulgarten verkleinert wird. Der geplante Platz sei zu weit vom Stadtkern entfernt.

am Narbonner Ring

Planung für  neuen Wohnmobilstellplatz steht

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Weilheim – Einen Schritt weiter ist die Stadt bei der Schaffung eines zusätzlichen Wohnmobilstellplatzes. Geplant ist dieser am Narbonner Ring.

Ob die Anlage am Narbonner Ring gebaut wird, entscheidet sich bei den Haushaltsberatungen

Weilheim – Einen Schritt weiter ist die Stadt, was die Schaffung eines zusätzlichen Wohnmobilstellplatzes in Weilheim betrifft. Geplant ist dieser im Bereich des Freizeitgeländes am Narbonner Ring, direkt gegenüber dem Skaterplatz. Verkehrsreferent Dr. Claus Reindl hatte den Antrag Anfang des Jahres namens der BfW-Fraktion eingebracht, der Bauausschuss des Stadtrates zeigte sich im April bereits grundsätzlich einverstanden (wir berichteten). Inzwischen hat das Stadtbauamt eine Planung ausgearbeitet.

Laut dieser könnten auf einer Fläche von rund 720 Quadratmetern an der Straße zwölf Stellplätze mit jeweils neun Metern Tiefe und sechs Metern Breite entstehen, dazu zwei Elektrosäulen sowie eine „Ver- und Entsorgungsstation“. Die Kosten dafür beziffert die Stadt auf rund 62 000 Euro. Mit dem Grundeigentümer wurden bereits Verhandlungen aufgenommen, wie es in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung hieß.

Das Gremium stimmte dieser Planung einmütig zu. Dabei betonte Bürgermeister Markus Loth (BfW), dass die Kosten via Gebühren „refinanziert“ würden. Allerdings war der Ausschuss in dieser Angelegenheit nur vorberatend tätig – entschieden wird erst im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2016.

BfW-Sprecher Reindl, von dem der Antrag kam, bemerkte noch, dass er für den Wohnmobilstellplatz eigentlich „eine Ackerfläche etwas weiter südlich“ (und etwas weiter weg vom Skaterplatz) im Sinn hatte. „Aber wenn ihr alle dafür seid, bin ich auch nicht dagegen“, so Reindl zu dem nun anvisierten Standort.  

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