In der Nähe des Trachtenheims

Planungen für Sozialwohnungen schreiten voran

Huglfing – Die Gemeinde Huglfing will in der Nähe des Trachtenheims Sozialwohnungen bauen. Der Gemeinderat stimmte den Planungen zu.

Den Beschluss zur Aufstellung des dafür notwendigen Bebauungsplans für die Fläche im Außenbereich fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig.

Ebenso einstimmig wurde der Beschluss gefasst, dass ein Förderprogramm des Freistaats in Anspruch genommen werden soll. Mit diesem Vierjahresprogamm soll der Neubau von jährlich mindestens 1500 Wohnungen für sozial Schwache und Flüchtlinge gefördert werden. Dafür sollen von 2016 bis 2019 jährlich 150 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die Förderung beträgt dabei maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Um das Geld vom Staat zu erhalten, muss die Gemeinde Wohnungen errichten, die langfristig nutzbar sind.

Bürgermeister Bernhard Kamhuber schlug vor, auf dem Gelände drei kleinere Häuser anstelle eines großen Hauses zu bauen. Diese könnten auf dem leicht abschüssigen Gelände leichter platziert werden. In jedem Haus soll es eine größere und eine kleinere Wohnung geben. Außerdem soll die Möglichkeit vorgesehen werden, zwei Wohnungen zu einer großen zu verbinden, die auch für größere Familien geeignet ist. Die Häuser sollen nur ebenerdige Wohnungen haben.

Als Grund dafür führte Kamhuber an, dass durch den Wegfall von Treppenhäusern Kosten gespart würden. Außerdem könnten die Wohnungen leichter behindertengerecht gestaltet werden. Über die Bauausführung wurde noch nicht beraten. Kamhuber kann sich vorstellen, dass auch Fertigbauweise in Frage kommt. So könnte schnell gebaut werden, und die Häuser könnten noch vor Einbruch des Winters fertig gestellt werden.

Eine Kostenberchnung gibt es laut Kamhuber noch nicht. Der Bürgermeister schätzt aber, dass die Kosten in einer Größenordnung von 800 000 bis 900 000 Euro liegen werden. Ein nach den Förderrichtlinien ebenfalls mögliches Darlehen soll auf Beschluss des Gemeinderats nicht in Anspruch genommen werden. 

Alfred Schubert

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