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Auf nach Rom: die Musikkapelle Polling vor dem Kloster.

Polling

Die Musi spielt im Vatikan

Polling - Musikkapelle darf am 28. Mai die Fronleichnamsprozession begleiten

Stressig und historisch werden der kommende Donnerstag, 26. Mai, und die folgenden Tage für die Mitglieder der Pollinger Blasmusik. Die 35 Musiker begleiten nicht nur wie jedes Jahr die Fronleichnamsprozession im Ort, sondern brechen direkt danach nach Rom auf, um am Samstag, 28. Mai, in den Vatikanischen Gärten bei der Fronleichnamsprozession aufzuspielen. Der Weg führt die Musiker an der Residenz des emeritierten Papstes Benedikt XVI. vorbei.

„Das Fest wird in der Chronik einen ganz besonderen Platz einnehmen“, schreibt der Vorsitzende des Vereins, Alfred Tkacik, in einer Mitteilung. Dank der Vermittlung von Dirigent Bernd Schuster hatte die „Erzbruderschaft zur schmerzhaften Muttergottes der Deutschen und Flamen“ die Blasmusik eingeladen. Die Erzbruderschaft betreibt ein deutsches Priesterkolleg und hat ihren Sitz direkt am „Pontifico Collegio Teutonico di Santa Maria“ am Campo Santo – eine seit vielen Jahrhunderten bestehende Kirche mit Gräberstätte für deutschsprachige Pilger und Ordensleute. Das Areal ist nur über den Vatikanstaat zu betreten und wird von der berühmten Schweizer Garde bewacht, so die Mitteilung.

Die Fronleichnamsprozession führt vom Innenhof der Erzbruderschaft durch die Vatikanischen Gärten, vorbei an der Residenz von Benedikt XVI, zur „Lourdes-Grotte“, einer Altarstelle „auf einem wunderschön gelegenen Hügel“ in der päpstlichen Gartenanlage, wo der Erzbischof von Freiburg, Stefan Burger, die Messe zelebrieren wird, so Tkacik.

Mit dem Auftritt in den Vatikanischen Gärten ist der historische Stress für die Pollinger noch nicht vorbei: Die Kapelle will auch eine Messe im Petersdom mitgestalten. Vorher jedoch steht ein Besuch bei Abtprimas Notker Wolf (früher St. Ottilien) auf dem Programm. Der weltweit oberste Benediktiner ist ein Freund der Familie von Pollings Bürgermeisterin Felicitas Betz, die den Kontakt vermittelt hatte und auch selbst nach Rom reisen wird. Wolf lebt in San Anselmo (Rom). „Das wird eng“, sagt Tkacik über das Programm des viertägigen Ausflugs mit einer großen Portion Vorfreude.

von Johannes Thoma

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