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400 Musiker spielten vor der Stiftskirche.
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Aus dem Markt Peißenberg kam einer von 13 Trommlerzügen.
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Die Stiftskirche ist auf einer Seite der neuen Fahne abgebildet, die der Trachtenverein „D’Ammerbergler“ am Sonntag zur Segnung in die Kirche brachte.
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20 Jahre Trommlerzug des Trachtenvereins „D’Ammerbergler“

Neue Fahne hat ihren Segen

Mit Sternmarsch, großem Klangkörper und Festzug feierte der Trommlerzug des Trachtenvereins „D’Ammerbergler“ am Wochenende sein 20-jähriges Bestehen. Höhepunkt war der Festgottesdienst mit Segnung der neuen Fahne.

Polling – Im Fünfminutentakt trafen sie am Samstag auf dem Platz vor der Stiftskirche ein: 13 Trommlerzüge, vier Musikkapellen und ein Spielmannszug kündigte der Ansager Gerhard Treiblmair an, bevor das Konzert begann. Die knapp 400 Musiker spielten gemeinsam auf, bevor sie ins Festzelt gingen, um den Abend ausklingen zu lassen.

Während des Festgottesdienstes am Sonntag wurde die neue Fahne gesegnet. Sie zeigt auf einer Seite das Marterl auf dem Ammerberg, an dem die traditionelle Maiandacht gehalten wird, das die Inschrift „Gott schütze unsere Heimat“ trägt. Darunter steht das Vereinsziel: „Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten.“ Auf der anderen Seite ist die Stiftskirche mit Torbogen, Kloster und Brücke abgebildet. Zudem zeigt sie das Gründungsjahr des Vereins 1919, das Pollinger Wappen und die Inschrift über dem Portal der Kirche „Liberalitas Bavarica“.

Pfarrer Martin Weber, der der Fahne den kirchlichen Segen spendete, betonte in seiner Predigt die Bedeutung der Fahne: Sie dokumentiere nicht nur historische Ereignisse, sie übe auch Motivation aus und verleihe einem Verein neuen Schwung.

Den hatte der Verein auch, als es am Sonntag pünktlich zu Beginn des Festzugs zu regen begann. Die knapp 700 Teilnehmer, die sich schon am Festgelände aufgestellt hatten, zogen los – und zogen den Festzug bei strömenden Regen durch. „Und genau so haben sie nachher auch ausgeschaut“, bemerkte eine Dame bei der Rückkehr der Trachtler ins Zelt. Auch die Zuschauer ließen sich nicht vom Regen abhalten. Zwischen den Schirmen hindurch verfolgten die geschätzt 1000 Besucher den Zug der 20 Gruppen durch das Dorf.

Die weiteste Anreise hatten die 35 Mitglieder der Musikkapelle Lähn hinter sich. Den Kontakt zu ihnen hatte „vor über 25 Jahren“, wie sich Flügelhornist Leo Kätzler erinnert, Dominikus Weiß hergestellt. Seither kommen die Musiker aus dem Außerfern nach Polling – auch bei Regen, wie Kätzler versichert.

Alfred Schubert

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