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In einer großflächigen Photovoltaik-Anlage in Polling trat  Mittwochmittag  ein Schmorbrand auf. 

Zwei Einsätze für Feuerwehren

Feldstadel brannte nieder, Solar-Anlage kokelte

Ein brennender Feldstadel in Huglfing und Feuer in einer Photovoltaik-Anlage in Polling riefen die Feuerwehren  auf den Plan. Beim Feldstadel geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus.

Huglfing/Polling  - Gegen 17.30 Uhr am Dienstag hatten zwei Zeugen eine Rauchsäule im Waldgebiet südlich von Maxlried in Richtung Steinweiler gesehen, woraufhin sie die Einsatzkräfte alarmierten. Die Feuerwehren aus Huglfing und Oberhausen ließen laut Mitteilung aus dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd (Rosenheim) den sechs mal acht Meter großen Stadel kontrolliert abbrennen und sorgten dafür, dass die umliegenden Bäume nicht von den Flammen angegriffen werden. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf rund 2500 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) aus Weilheim übernahm noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache. Das Feuer dürfte demnach zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr in dem nur wenige Meter von der Straße entfernt stehenden Stadel ausgebrochen sein, der auf der Südseite offen war. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse geht die Kripo von Brandstiftung aus. Sie sucht nun nach Zeugen, denen zur Brandzeit am Dienstagnachmittag Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Stadels aufgefallen sind. Die Beamten möchten aber auch wissen, ob sich sonst am Stadel oder in dessen Umfeld Personen aufgehalten haben. Zu erreichen ist die Kriminalpolizei Weilheim unter Telefon 0881/6400.

Gegen 11.55 Uhr ging am Mittwoch bei der Integrierten Leitstelle in Weilheim die Meldung über einen Brand in einer Photovoltaik-Anlage auf einer Garage in Polling ein. Die Garage erwies sich als weitläufiges Gebäude mit Stallungen in Nachbarschaft der „Oberland-Werkstätten“. Zwischen dem Dach und der Pholovoltaik-Anlage hatte sich ein Schmorbrand entwickelt. Die Gründe dafür lagen gestern Nachmittag noch im Dunkeln. Es könnte sein, dass der Brand mit einem Blitzschlag vom Montag zusammenhängt, bei dem in dem Anwesen mehrere Geräte kaputtgegangen waren, hieß es seitens der Polizei. Die Weilheimer Feuerwehr, die mit 20 Mann im Einsatz war, schrieb auf ihrer Facebook-.Seite, „dass wohl ein defekter Anschluss eines Phtovoltaik-Moduls die Ursache für die Rauchentwicklung war“.

Die Höhe des Schadens bezifferte Bernd Schewe, VizeChef der Weilheimer Polizei, auf rund 1000 Euro, vorausgesetzt, die Anlage hat keine weiteren Schäden davongetragen. Am Gebäude selbst entstand kein Schaden, Menschen wurden nicht verletzt, so Schewe. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Weilheim, die Freiwilligen Feuerwehren von Polling und Etting sowie Kräfte von Rettungsdienst und Polizei.  gre

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