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Ein Oldtimer reihte sich an den anderen beim Treffen in Polling. 

Mercedestreffen in Polling

Stelldichein der „Dinosaurier“ und „Pferde“

Bei der Firma „HK Engineering“ von Hans Kleissl war ein ganz besonderes Spektakel zu erleben. Aus ganz Deutschland und auch aus Österreich kamen Fahrer mit ihren alten Kompressor-Mercedes’ zu ihm nach Polling.

 Einer von ihnen war Hermann Layher, der mit seiner Schwester Helga Schäfer im 90-jährigen Oldtimer angereist war. „Der Kompressor ist seit fast 40 Jahren im Familienbesitz und gehörte auch davor schon einem Freund der Familie“, so der Besitzer. Der Mercedes, für den man sich auch leicht ein Einfamilienhaus kaufen könnte, wurde früher als Rennwagen genutzt. ER wird zwar regelmäßig gefahren, kommt aber nicht mehr bei Rennen zum Einsatz. „Ich fahre so gerne und bis so gerne auf Achse. Ich werd es einfach nicht satt, den zu fahren, und freue mich jedes Mal“, schwärmt Hermann Layher. Besonders gut gefällt Layher die Rechtslenkung: „Der war ja in England zugelassen und ist originalgetreu wie am Anfang. Er braucht halt Aufsicht und Aufmerksamkeit.“

Der Mercedes-Fan ist auch stolzer Besitzer eines 300 SL, den er gerade restauriert. Hans Kleissl kenne er schon ewig und sie seien auch sehr gut befreundet, berichtete Layher.

Auf die Frage, was denn der technische Unterschied zwischen den beiden Mercedes-Typen sei, antwortete Kleissl: „Wenn der 300 SL ein Pferd ist, ist der Kompressor ein Dinosaurier.“ Der Mercedes 300 SL war erst in den 1950er Jahren ein Renner, wohingegen der Kompressor schon in den 1930er Jahren beliebt war.

 Franziska Florian

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