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Im Gespräch: Bischofsvikar Karlheinz Knebel (Mitte, mit Schulleiterin Tanja Wagner und Pfarrer Martin Weber) informierte sich über die Situation der Pfarreiengemeinschaft Polling-Etting-Oderding-Eberfing. 

Pastoralvisitation  in  Polling

Die nächste Herausforderung wartet schon

Polling - Bischofsvikar Karlheinz Knebel kam zur Pastoralvisitation  nach Polling.  Er sprach unter anderem über den Anschluss von Huglfing an die Pfarreiengemeinschaft.

„Polling ist ein schöner Ort.“ Das ist das Erste, was Karlheinz Knebel auf die Frage antwortet, was ihm hier besonders aufgefallen ist. Und dann erwähnt der Bischofsvikar, der am Wochenende zur Patoralvisitation in das Klosterdorf gekommen war, noch die Inschrift über den Kirchenportal: „Liberalitas Bavarica. Darüber hat mein Deutschlehrer mal eine Stunde gehalten.“

Bei der Visitation, die etwa alle zehn Jahre auf dem Programm steht, erkundigt sich der Vertreter der Diözese über die Situation in den Pfarreien. „Der Samstag war dicht“, stellte Knebel am Ende seines Besuchs fest. Auf das Morgenlob folgten Arbeitsgespräche mit den Aktiven der vier Pfarreien, die die Pfarreiengemeinschaft Polling-Etting-Oderding-Eberfing bilden. Bis zur Abendmesse in Eberfing sei ein Gespräch dem anderen gefolgt. Besonders positiv sind Knebel unter anderem die gute Jugendarbeit, die Betreuung der Asylbewerber, die Gastfreundschaft der Dominikanerinnen und das Hospiz aufgefallen – und „dass die Leute hier gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig schätzen“. Er bezog sich damit nicht nur auf die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, sondern auch auf die Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien.

In der Pfarreiengemeinschaft, die vier Pfarreien umfasst, gibt es fast alles vierfach – etwa Kirchen, Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte. Gemeinsam haben die vier Pfarreien ihren Pfarrer Martin Winter und den Ruhestandspfarrer Herbert Kellermann. Diese sind für alle rund 3200 katholischen Christen in der Gemeinschaft zuständig.

Ein kleines Problem stellte der Visitator auch fest, als er nach dem Festgottesdienst am Sonntag zum Stehempfang in den neuen Pfarrsaal im Kloster gekommen war. „Hier ist es laut wie im Bierzelt“, bemerkte er zur Akustik des Raums, die die Verständigung erschwerte. Das Problem ist Pfarrer Weber und Kirchenpfleger Georg Frohnwieser bekannt und soll durch eine Schalldämmung an den Wänden gelöst werden. Die nächste große Herausforderung wird nach Einschätzung von Knebel die Umsetzung des „Plan 2025“ sein. Dann soll Huglfing zur Pfarreiengemeinschaft hinzukommen. Diesbezüglich sei aber noch alles offen.

Alfred Schubert

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