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Alexej Gerassimez und Nicolai Gerassimez (Klavier) traten bei den "Pollinger Tagen alter und Neuer Musik" im Juli auf.

Im Mai 2017 gibt es zum zweiten Mal „Tage Alter und Neuer Musik“

Polling bleibt Festival-Ort

Polling – Gute Nachrichten für die Freunde des „Pollinger Tage Alter und Neuer Musik“-Festivals: Auch 2017 soll die Veranstaltung stattfinden. Allerdings zu einer anderen Zeit:

Auch 2017 wird es wieder „Pollinger Tage Alter und Neuer Musik“ geben. Nach der Premiere im vergangenen Juli habe es „viel positives Feedback“ für das Festival gegeben, sagt Veranstalterin Birgit Chlupacek, „alle haben uns bestärkt, das weiterzuführen“. Auch künstlerischer Leiter Gerold Huber hatte schon gleich nach dem letzten Konzert angekündigt, weitermachen zu wollen – auch wenn die Besucherzahlen bei manchen Veranstaltungen der ersten Ausgabe enttäuschten. „So ein Festival muss sich etablieren, das dauert ein paar Jahre“, sagte Huber in seiner Bilanz.

„Doch der Juli ist für viele einfach prall gefüllt“, weiß Chlupacek, „von privaten Festen bis hin zur ,Französischen Woche’ in Weilheim“. Deshalb werden die „Tage Alter und Neuer Musik“ kommendes Jahr zwischen Ostern und Pfingsten stattfinden. Zum Auftakt am 30. April ist ein Liederabend mit Tenor Julian Prégardien im Bibliotheksaal geplant; bis 7. Mai sollen drei weitere Festivaltage und -abende folgen, unter anderem eine musikalisch-literarische Veranstaltung zu „70 Jahre Doktor Faustus“.

Uraufführung zu Thomas Manns „Doktor Faustus“

Dazu wird wieder Prof. Dieter Borchmeyer erwartet, der ehemalige Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste – und Pianist Gerold Huber will ein eigenes Werk uraufführen: seine Vertonung eines in Thomas Manns Roman genannten Liederzyklus’ des fiktiven Komponisten Adrian Leverkühn.

Auch ein Familiennachmittag ist wieder vorgesehen, im Vorfeld wollen die Veranstalter dafür Weilheimer Schulen für ein Kunstprojekt zu Mussorgskis Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ gewinnen. Und den Abschluss soll auch beim nächsten Mal ein „Barock-Brunch“ in der Alten Klosterziegelei bilden – dieser war heuer hervorragend angekommen.

Die Premiere der „Tage Alter und Neuer Musik“ 2016 sei insgesamt „eine Nullrunde“ gewesen, sagt Chlupacek, und er verspricht: „2017 wird ein richtiges Festival daraus“. Und die Kulturmanagerin hat das Gefühl, damit genau am richtigen Ort zu sein: „Polling ist für mich eine totale Freude“.  mr

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