Anziehungspunkt an der Ammer bei Polling: die Künstlersäulenhalle „Stoa 169“.
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Anziehungspunkt an der Ammer bei Polling: die Künstlersäulenhalle „Stoa 169“.

Künstlersäulenhalle an der Ammer

Polling: „Stoa 169“ kurz vor Vollendung

  • Magnus Reitinger
    VonMagnus Reitinger
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Der Bauzaun kommt die nächsten Tage weg, Ende Juli sollen die letzten Säulen fertig sein: Die Künstlersäulenhalle „Stoa 169“ an der Ammer bei Polling steht kurz vor der Vollendung. Das ganz große Fest aber wird‘s nicht geben.

Polling – Allwöchentlich war zuletzt eine neue Säule zu entdecken, Ende Juni schwebten per Riesen-Kran die letzten Dach-Elemente vom Himmel – und bald soll sie komplett fertig sein, die „Stoa 169“ an der Ammer bei Polling. „In den nächsten Tagen kommt der Bauzaun weg“, verspricht Initiator Bernd Zimmer, dann folgt die Eingrünung, in der ersten Septemberhälfte werde die Künstlersäulenhalle dann „endgültig der Öffentlichkeit übergeben“.

Die etwa zehn Stelen, die derzeit noch fehlen, werden bis Ende Juli fertiggestellt, erklärt Pressesprecher Gerald Meier auf Anfrage der Heimatzeitung. So bauen dieser Tage etwa der New Yorker Maler Nathan Randall Green, der Japaner Takesada Matsutani und der in Berlin lebende Künstler Gregor Hildebrandt ihre Werke in die Pollinger Stoa ein. Zuletzt kamen die Beiträge der Nigerianerin Mary Evans und des israelischen Künstlers Ovadia Alkara hinzu – sowie eine Säule aus nächster Nähe: Fast mit ihrer ganzen Klasse von der Berufsfachschule für Holzbildhauerei in Garmisch-Partenkirchen arbeitete Nachwuchspreisträgerin Lara Lehmann (21) vergangene Woche direkt vor Ort an der Skulptur „Verworrene Entwirrung“.

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Nach Entfernung des Bauzauns wird rund um die Halle gesät und am Zuweg „naturnahes Gebüsch“ gepflanzt, so Zimmer: „Die Stoa soll im Grünen liegen.“ Zwar sei die Corona-Lage zu unsicher für ein großes Fest, wie es eigentlich geplant war. Doch am 12. September gibt es laut Meier einen „feierlichen Akt zur Fertigstellung“ – nur für geladene Gäste: „Da kommen vor allem die Künstler und die Spender.“ Vorher noch wolle man aber „die Pollinger einladen“, die fertige „Stoa 169“ zu erleben.  

mr

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