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Wo jetzt noch Grünland ist, sollen bald Gewerbeflächen entstehen. Die Grundstücke, die an die Landtechnik-Firma „Heumos“ angrenzen, vergibt die Gemeinde Polling.

Gemeinde Polling kann etwa 20 Grundstücke in neuem Gewerbegebiet vergeben

„Achalaich“: Viel Interesse an Gewerbeflächen 

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Die Gemeinde Polling kann sich über reges Interesse freuen: Für die etwa 20 Flächen, die sie im geplanten interkommunalen Gewerbegebiet „Achalaich“ vergeben kann, gibt es rund 30 Bewerber.

Polling – Ob fürs Autohaus, den Heizungsbauer oder das Designbüro – die Gewerbeflächen mit einer Größe von etwa 1000 bis 5000 Quadratmetern sind offenbar für sehr unterschiedliche Branchen interessant. Viele Bewerber möchten ihren Betrieb aus Polling oder seinen Ortsteilen Etting und Oderding ins neue Gewerbegebiet auslagern, das an der Staatsstraße Weilheim-Peißenberg entsteht. Doch Interesse besteht auch bei Firmen aus anderen Orten im Landkreis, wie Pollings Bürgermeisterin Felicitas Betz erklärt.

Betriebe aus dem Gemeindebereich Polling genießen laut Betz bei der Vergabe der Grundstücke Priorität. „Die Zahl der Arbeitsplätze spielt aber auch eine Rolle“, so die Bürgermeisterin. „Die Priorität kann sich also verschieben.“ Wer eine Fläche haben möchte, muss auch ein Finanzkonzept vorlegen.

Reine Logistikunternehmen haben nach Betz’ Worten keine Chance, zum Zug zu kommen. Würde zum Bispiel ein Betrieb sein Grundstück nur nutzen, um den Winter über Wohnmobile unterzustellen, wäre es „zu schade um die Fläche“, so die Bürgermeisterin.

Die ersten Grundstücke sollen in den nächsten Monaten vergeben werden. 2018 wird nach den derzeitigen Planungen die Erschließungsstraße fertig. Der Bebauungsplan für das interkommunale Gewerbegebiet, das die Gemeinde Polling mit der Stadt Weilheim entwickelt, bezieht sich auf eine Fläche von etwa 18,5 Hektar. Etwa zehn Hektar davon liegen auf Weilheimer, der Rest auf Pollinger Flur. Die „Nettobaulandfläche“, die die Gemeinde Polling nun an Gewerbetreibende vergeben kann, liegt bei rund 4,2 Hektar.

Betz lobt die „sehr, sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weilheim“ – die beiden Kommunen hätten sich bislang bei den Planungen für das Gewerbegebiet „gut ergänzt“. Problemlos waren die Planungen – auch was die Zufahrtsregelung betraf – allerdings bisher nicht.

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