Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten

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Pumpen fliegen erst durch die Luft und dann auf den Müll

Wessobrunn - Die Arbeitskreise „Energie“ und „Ortsentwicklung“ haben viele Ideen für Wessobrunn. Eine ist der Tausch der Wärmepumpen von Heizungen.

Auf die Unterstützung durch Arbeitskreise setzte der Wessobrunner Gemeinderat in der vergangenen Amtszeit. Das hat sich im neuen Gremium nicht geändert. Gleich nach der konstituierenden Sitzung Anfang Mai trafen sich sowohl der Arbeitskreis „Dorfentwicklung“ als auch der Arbeitskreis „Energie“, um sich über die erledigten und zukünftigen Projekte und Themen zu unterhalten.

Bei der Dorfentwicklung ging es um eine ganze Themensammlung. Besprochen wurden Standards für Bebauungspläne, die Dorferneuerung mit Gedankenspielen zu einem Dorfladen, aber auch Konkretes wie die in Angriff genommene Rathaussanierung oder seniorengerechtes Wohnen. Auch die gemeindliche Homepage, Obdachlosigkeit, Kultur und die Zusammenarbeit mit den Nachbarn kamen auf die Themenliste. Als bevorzugtes Thema will sich der AK „Dorfentwicklung“ aber mit der Verkehrssituation auf der Ortsdurchgangsstraße von Wessobrunn, der Zöpfstraße, befassen. Beim Treffen des Gremiums am heutigen Mittwoch wird sie erneut behandelt.

Auch im Arbeitskreis „Energie“ wurde ein umfangreicher Themenkatalog erstellt. Als „Leuchtturmprojekt“ wird dabei die Eigenstromversorgung der gemeindlichen Liegenschaften wie der Kindergärten gesehen. Aber auch die LED-Straßenbeleuchtung, den Netzrückkauf und den Tausch von Heizungspumpen hat sich der AK auf die Fahne geschrieben. Für Letztgenannten gibt es auch schon einen Termin für einen Aktionstag. Er findet am kommenden Mittwoch, 11. Juni, an der Mehrzweckhalle statt. Geplant ist dabei unter anderem ein „Heizungspumpenweitwurf“, bei dem Preise zu gewinnen sind.

Der Netzrückkauf ist ebenfalls ein näherrückendes Thema. „Der Vertrag läuft 2017 aus, und deshalb müssen wir in diesem Jahr schon die Weichen dafür stellen“, erklärte Bürgermeister Helmut Dinter in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Es macht sicher Sinn, sich darüber Gedanken zu machen“, so die Einschätzung Dinters.

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