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In dieses Gebäude gegenüber der Tiefstollenhalle zieht das „Pumuckl“-Kinderhaus für ein Jahr. 

Peissenberg

“Pumuckl“-Kinder ziehen um

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Weil das AWO-Kinderhaus „Pumuckl“ saniert wird, werden die Gruppen für ein Jahr in einem anderen Haus untergebracht. Dort müssen unter anderem die Vhs und Chöre weichen. 

Peißenberg – Baulärm und Dreck sind nicht gerade das Richtige für Kleinkinder – deshalb muss das Peißenberger AWO-Kinderhaus „Pumuckl“ umziehen. Denn das Gebäude an der Zieglmeierstraße wird für 1,2 Millionen Euro saniert. Die richtige Unterkunft für die Übergangszeit wurde bereits gefunden: Das Haus mit der Anschrift „Tiefstollen 3“, das derzeit die Musikschule, die Volkshochschule (Vhs) und Peißenberger Chöre nutzen.

„Das Gebäude bietet sich an“, sagt Claudia Gorn, Gebäudemanagerin im Rathaus. Es gebe ausreichend Räume, Toilettenanlagen und sogar eine Küche. „Zudem ist vor dem Haus keine öffentliche Straße“, sagt Bürgermeisterin Manuela Vanni – die Buben und Mädchen können also draußen toben. Das Jugendamt habe die Pläne abgesegnet, sagt Gorn, kleinere Umbauarbeiten seien aber noch notwendig, um das Gebäude kindgerecht zu gestalten.

Damit der laufende Betrieb des Kinderhauses nicht zu sehr gestört wird, hat die Gemeinde entschieden, dass der Umzug in den Sommerferien erfolgt – und die Gruppen damit ab dem ersten Tag des Kindergartenjahrs 2017/18 in den neuen Räumen sind. Dort sollen sie ein Jahr bleiben.

Betroffen sind eine Krippen- (bis drei Jahre) und eine Kindergartengruppe sowie eine gemischte Gruppe, die Vorschul- und Hortkinder besuchen. Die reine Hortgruppe, die die Einrichtung ebenfalls beherbergt, wird für das Jahr vermutlich in einer Schule untergebracht – in welcher, das steht noch nicht fest. „Die Kinder bekommen ihr Mittagessen in der Josef-Zerhoch-Grundschule, da müssen wir etwas in der Nähe finden, damit sie weiterhin dort zum Essen gehen können“, sagt Gorn.

Sie ist optimistisch, dass der Kindergarten wie geplant nach einem Jahr zurück in sein neu saniertes Gebäude ziehen kann – es gebe viel Luft im Zeitplan. Am Kinderhaus werden die Wärmedämmung der Fassade und der Geschossdecke zum Dachbereich erneuert, außerdem werden neue Fenster eingebaut. Im Innenbereich sind nur kleinere Arbeiten geplant: Wände streichen und Böden abziehen zum Beispiel. „Die Architekten gehen davon aus, dass alles schon vor dem Sommer fertig ist“, bestätigt Bürgermeisterin Vanni. Beginnen werden die Arbeiten. sobald das „Pumuckl“-Kinderhaus an den Tiefstollen umgezogen ist.

Das Haus gehört der Gemeinde, sie stellt es dem Kindergarten komplett zur Verfügung. Musikschule, Volkshochschule und Vereine müssen also ein Jahr lang raus aus dem Gebäude. „Da drin wird nichts weiter stattfinden können“, sagt Vanni. Die Musikschule weiche laut der Bürgermeisterin in ein Schulgebäude aus. Die Volkshochschule ist noch auf der Suche. „Wir schauen uns gerade nach Alternativen um“, sagt Vhs-Leiterin Mechthild Merz. Drei Räume seien betroffen. „Vielleicht finden wir sogar etwas auf Dauer.“ Dann bliebe der Einrichtung ein weiterer Umzug erspart.

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