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Darbietung in Blau: Die Mädchen des Geräte-Leistungsturnens beim Nikolausturnen in Huglfing. 

Nikolausturnen

Purzelbäume für den Nikolaus

Huglfing - Welch hohen Stellenwert der Sport in Huglfing hat, zeigte sich beim Nikolausturnen. Es war kaum ein Platz zu bekommen.

Stolz verkündete Karin Albrecht, Spartenleiterin der Turn- und Gymnastikabteilung, die Teilnehmerzahl. „Heuer machen fast 200 Kinder und Jugendliche mit, das ist ein Rekordergebnis.“ Was sie im Training alles gelernt hatten, zeigten die Turner und Turnerinnen zwei Stunden ihren Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden.

Unter dem Motto „Zirkus“, geleitet von „Direktorin“ Karin Albrecht, die in Zylinder und schwarzem Mantel das bunt gefächerte Programm ansagte, gab es jede Menge Spaß und Abwechslung. Zuerst kamen wie immer die Kleinsten an die Reihe. An der Hand von Mutti marschierten sie mit bunten Luftballons, verkleidet als Clowns, durch die Halle. Zirkusmusik begleitete die Kleinkinder und Vorschulkinder bei ihren Übungen. Sie balancierten über Schwebebalken, machten Purzelbäume und nahmen kleine Hindernisse schon recht geschickt. Manchmal hatte die Zirkusdirektorin schon ihre Mühe, die kleine Rasselbande zusammenzuhalten.

Viel Applaus bekam die Rope-Skipping-Gruppe, die mit Springseilen allerlei Kunststücke vorführte, genauso wie die Einrad-Gruppe, die mit Tempo durch die Halle fuhr. Weiter ging es mit dem anspruchsvollen Programm nach der Pause, wo die Geräte-Leistungsturner mit ihrer extra für diesen Nachmittag einstudierten Choreographie begeisterten. Zu guter Letzt gab es noch ein besonderes Zuckerl, die Akrobatikgruppe bekam für ihre schwierigen Hebefiguren jede Menge Beifall und Begeisterungsrufe.

Für so viel Fleiß gab es zum Schluss für „die Artisten von morgen“ eine Belohnung. Der Nikolaus samt Krampus klopfte in der Halle an, für jedes Kind hatte er ein kleines Packerl dabei. Damit alles so reibungslos ablaufen konnte, gab es jede Menge Helfer, die die Kinder bei ihren Übungen unterstützten, die Matten auslegten oder die Turngeräte in die richtige Position brachten. Es gab Kaffee und Kuchen, belegte Semmeln und Getränke, was in der Pause reichlich in Anspruch genommen wurde.

Inge Beutler

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