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Der Beste bekommt den Pokal: Wolfgang Sacher (Mi.) mit dem Drittplatzierten Alan Golaerts (l.) und dem Zweiten Cathal Miller. foto: wms

Radsport: Sacher siegt auf der Holperpiste

Penzberg - Der Penzberger Behindertensportler Wolfgang sacher hat das Europacup-Wochenende in Belgien gewonnen - und war vor allem im Zeitfahren eine Klasse für sich.

Seinen Auftritt beim Europacup im belgischen Lüttich hätte sich Wolfgang Sacher sicherlich anders vorgestellt - zumindest was die äußeren Bedingungen angeht: „Es war die reinste Holperstrecke: enge Kurven, Betonplatten, Schlaglöcher und Sand auf dem Belag“, berichtet der Paralympics-Sieger. Dennoch war gerade dieser Wettkampf für ihn enorm wichtig, war es doch der letzte vor den Straßen-Weltmeisterschaften im September.

Trotz der widrigen Umstände zeigte der 44-Jährige schon im acht Kilometer langen Zeitfahren seinbe Klasse: Bestzeit und 16 Sekunden Vorsprung vor seinem irischen Rivalen Cathal Miller bedeuteten für ihn die Führung in der Gesamtwertung.

Im Straßenrennen ging es für Sacher dann darum, seinen Vorsprung vom Vortag zu verteidigen: „Das war aber nicht so einfach. Denn neben den sowieso schon gewöhnungsbedürftigen Straßen kam am Start auch noch strömender Regen hinzu.“ Trotz eines Beinahe-Sturzes zu Beginn konnte sich Sacher in der sechsköpfigen Spitzengruppe festbeißen. Schließlich kam er zeitgleich mit dem niederländischen Sieger Bastian Gruppen als Fünfter das Ziel erreichte so letztendlich auch den Gesamtsieg beim Europacup-Wochenende.

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