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Westlich der Bahnline im südlichen Gemeindegebiet von Raisting will die „Schutzgemeinschaft Ammersee“ Biotope unter anderem für Frösche und Libellen anlegen.

Pläne der „Schutzgemeinschaft Ammersee“ bei Raisting

Sieben Tümpel für Frösche und Libellen

Unter anderem Laubfrösche sollen sich in den Tümpeln wohlfühlen, die die „Schutzgemeinschaft Ammersee“ bei Raisting plant. 

Raisting – Im Süden der Raistinger Flur soll neuer Lebensraum für Amphibien und Libellen geschaffen werden. Um die dafür notwendigen Tümpel anlegen zu dürfen, hat die „Schutzgemeinschaft Ammersee“ einen Antrag zur „Errichtung von mehreren Kleingewässern“ beim Landratsamt gestellt. Der Raistinger Gemeinderat hatte das Thema laut Bürgermeister Martin Höck auf seiner Tagesordnung, weil die Gemeinde im Rahmen des Wasserrechtsverfahrens beteiligt wurde.

Die Schutzgemeinschaft hat laut Höck einige landwirtschaftliche Flächen im Filz erworben, auf denen sie jetzt sieben kleine Tümpel anlegen will. Diese sollen jeweils rund 16 Meter lang und sechs Meter breit sein. Die Tiefe soll so gewählt werden, dass das Wasser im Winter nicht bis zum Boden gefriert. Damit soll Lebensraum für Tiere geschaffen werden, die im Wasser unter der Eisdecke überwintern.

Davon sollen unter anderem der kleine Teichfrosch und der Laubfrosch profitieren. Auch sumpftypische Libellen erhalten so einen neuen Lebensraum, wie es in der Begründung des Antrags der Schutzgemeinschaft heißt.

Die Flächen, in der die Kleingewässer angelegt werden sollen, liegen westlich der Bahnlinie nahe der Gemeindegrenze zu Wielenbach in einem Bereich, in dem laut Höck früher Torfabbau betrieben wurde. Die Flächen seien nach dem Ende des Torfabbaus zugewachsen, zum Teil seien aber inzwischen die Bäume gefällt worden.

Laut Bürgermeister Höck machte der Gemeinderat, der das Vorhaben billigte, der „Schutzgemeinschaft Ammersee“ zur Auflage, beim Anlegen der Tümpel die Wirtschaftswege in diesem Bereich nicht mit schweren Maschinen zu befahren, da die Wege nicht für eine hohe Belastung ausgelegt seien. Sollte es dennoch zu Beschädigungen der Wirtschaftswege kommen, müsse die Schutzgemeinschaft die Schäden beheben.

Alfred Schubert

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