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Regens-Wagner-Stiftung darf umbauen

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Peißenberg - Es war quasi nur eine Formalie. Die Regens-Wagner-Stiftung darf das Paula-Lindauer-Haus umbauen.

„Das ist eine unspektakuläre Geschichte“, sagte Marktbaumeister David Oppermann ganz entspannt, als es am Montagabend in der Sitzung des Peißenberger Bauausschusses um den Genehmigungsantrag zum Umbau des Paula-Lindauer-Hauses ging. In dem ehemaligen Pflegeheim hatte bis vor einem Monat die Ökumenische Sozialstation des Landkreises ihren Hauptsitz.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatten es die Besitzer, die Paula-Lindauer-Stiftung und die Marktgemeinde, in einer Gemeinschaftsaktion verkauft. Neuer Eigentümer des 1992 errichteten Gebäudes am südlichen Fuße der Alten Bergehalde wurde die Regens-Wagner-Stiftung Erlkam. Und die hat einiges vor – und muss dafür auch umbauen.

Denn das in Dillingen ansässige und kirchlich getragene Sozialwerk möchte bis September dieses Jahres ein Wohnheim mit neun Plätzen und eine Förderstätte mit zwölf Plätzen für Menschen mit Behinderungen errichten. Das neue Förderangebot soll unter dem organisatorischen Dach von „Regens Wagner Rottenbuch“ verwaltet werden.

Der Bauantrag für die nötigen Umbauten wurde vom Ausschuss – wie von Oppermann angekündigt – ohne Diskussionen durchgewunken. Auf dem Plan stehen vor allem Bauarbeiten im Gebäude-Innenbereich. Unter anderem sollen Wände und Türen versetzt werden.

An der Fassade wiederum ist eine Erneuerung der Fenster sowie der Eingangstüren vorgesehen. Zudem soll an der Ostseite des Gebäudes ein sogenanntes Zwerchhaus entstehen. Dabei handelt es sich um einen Aufbau auf einem geneigten Dach mit eigenem Giebel.

Bernhard Jepsen

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