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Der Badespaß in der „Rigi-Rutsch‘n“ soll heuer spätestens ab 3. Juni möglich sein.

Gebäude wird heuer noch genutzt

„Rigi-Rutsch‘n“: Nicht alles ist zur Eröffnung fertig

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Die Temperaturen steigen, die Freibadsaison rückt näher. Und die „Rigi-Rutsch‘n“ bewegt weiter die Gemüter.

Peißenberg – 3. Juni 2017: Diesen Tag haben sich vermutlich schon einige Peißenberger dick im Kalender angestrichen. Denn dann soll das Freibad der „Rigi-Rutsch’n“ spätestens öffnen. Das hatte Günther Forster, Vorstand des Kommunalunternehmens (KU) Gemeindewerke Peißenberg, vor wenigen Wochen angekündigt. Und diesen Termin hat Bürgermeisterin Manuela Vanni im Gemeinderat am Mittwochabend erneut bekräftigt. Da gab sie auf Antrag der SPD-Fraktion bekannt, wie der aktuelle Stand bei der „Rigi-Rutsch’n“ ist. Nicht nur der Gemeinderat hörte neugierig zu – auch viele Zuhörer hatten sich im Rathaussaal eingefunden.

Sie hörten, dass das Dach und die Fassade fast fertig seien. Allerdings ist auch noch viel zu tun: Das nicht mehr genutzte Warmwasserbecken soll abgedeckt und die Außenanlagen hergerichtet werden. Außerdem sind Revisionsarbeiten nötig.

Doch das neue Konzept kann bis 3. Juni nicht komplett umgesetzt werden. „Der Bau der Sanitäranlagen und des Kioskes können aufgrund notwendiger Bauanträge und Ausschreibungen bis Mai nicht fertiggestellt werden“, sagte Vanni. Deshalb ist der Betrieb in diesem Jahr noch nicht unabhängig vom Gebäude möglich. Der Zugang zum Freibad verläuft heuer laut Vanni letztmalig durchs Haus, außerdem werden Duschen und Umziehen drinnen möglich sein.

Dass nun in einer Art Notbetrieb geöffnet wird, war einer der Punkte, die für Ärger sorgten. „Das ist das, was wir letztes Jahr gefordert hatten“, kritisierte Peter Blome (SPD). 2016 aber blieb das Bad geschlossen. Ihm käme es so vor, als sei im Freibad seitdem nichts geschehen, sagte Blome. Auch Stefan Rießenberger (Peißenberger Bürgervereinigung) bemängelte, dass „zu wenig passiert sei“. Er und seine Fraktion seien „skeptisch, dass der Termin eingehalten werden kann“.

Sowohl Rießenberger als auch Blome kritisierten zudem, dass Vorstand Günther Forster am Mittwochabend nicht vor Ort war. Vanni verteidigte ihn: „Sie wollten laut Antrag die Antworten von mir haben“, sagte sie in Richtung der SPD. Eine Begründung, warum Forster nicht zumindest für Nachfragen anwesend war, lieferte sie nicht. Im Verwaltungsrat eine Woche zuvor hatte der Werkeleiter persönlich Auskunft gegeben – nichtöffentlich.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie am Freitag in Weilheimer Tagblatt und Penzberger Merkur.

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