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Die Flammen ließen nichts von der „CariBar“ übrig. Nun hat die Polizei jemanden ermittelt, der für den Brand in der Rigi-Rutsch’n verantwortlich sein soll.

Fall bald bei Staatsanwaltschaft

Rigi-Rutsch’n: Es war Brandstiftung

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Peißenberg - Genau sechs Monate ist der Großbrand in der "Rigi-Rutsch'n" her. Die Ermittlungen der Polizei nähern sich dem Ende.

Gemunkelt hatten es schon viele – nun hat es die Polizei auch offiziell bestätigt: Es war kein technischer Defekt, der das Feuer in der Rigi-Rutsch’n in Peißenberg verursacht hat. Es war Brandstiftung.

„Es wird gegen jemanden ermittelt“, bestätigte Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gestern gegenüber der Heimatzeitung. Ob es sich um einen oder mehrere Verdächtige handelt und wer diese sind, sagte er nicht. Auch gab er keine Auskunft darüber, ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich gelegt worden ist. Sonntag verwies auf die noch laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Weilheim – die aber „nähern sich dem Ende“. Der Fall soll in den nächsten Wochen der Staatsanwaltschaft übergeben werden. „Wir sind überzeugt zu wissen, wie der Brand entstanden ist“, sagte Sonntag.

Bekannt ist bereits, dass das Feuer am 11. Februar gegen 14 Uhr in der Gaststätte der Rigi-Rutsch’n, der „Caribar“, ausgebrochen war. Der Schaden beläuft sich auf rund 750 000 Euro.

Diese Summe hat die Versicherung ermittelt, die den Schaden bisher reguliert. Wird nun ein Schuldiger gefunden, habe das laut Günther Forster, Vorstand der Peißenberger Gemeindewerke, keine Auswirkungen für das Unternehmen. Der Schaden werde trotzdem vorerst von der Versicherung erstattet. 

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