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Zimmerermeister Florian Brennauer (rechts) stieg mit seinem Gesellen Thomas Schwarzer (Mitte) und seinem Lehrling Franz Gistl für den Richtspruch aufs Gerüst. 

Richtfest in Haunshofen

Rohbau fürs Vereinsheim steht

Mit Musik und Büfett wurde nach weniger als drei Monaten Bauzeit Richtfest fürs neue Vereinsheim in Haunshofen gefeiert.

Haunshofen – Im August war Baubeginn, und am 31. Oktober wurde Richtfest gefeiert. In der Bauzeit von weniger als drei Monaten wurde der Rohbau des Vereinsheims neben dem Dorfgemeinschaftshaus ins Haunshofen erstellt, was am Montag von knapp 100 Gästen mit Musik, Büfett und zwei Fässern Bier gefeiert wurde.

Die Geschichte des Neubaus begann laut Bürgermeister Korbinian Steigenberger 2009. Schon als das Dorfgemeinschaftshaus mit seiner Gaststätte „Zum Dorfwirt“ eingeweiht wurde, dachte man darüber nach, was man mit dem alten Nebengebäude, einem Stall mit Tenne darüber, machen könnte. Ein Raum für Vereine und ein Lagerraum für Material sollte es werden. Aus finanziellen Gründen sei das Projekt aber zunächst nicht weiter verfolgt worden, so Steigenberger. Erst 2015 ging es weiter. Der Gemeinderat plante 200 000 Euro im Haushalt ein und ein Zuschussantrag wurde gestellt. Im Januar 2016 kam die Zusage der Förderung: 50 Prozent der Kosten, maximal 150 000 Euro. Der Bauantrag wurde gestellt und am 29. April genehmigt. Im Mai erfolgte der Abriss des Altbaus innerhalb weniger Tage, im August war Baubeginn.

Das Gebäude mit einer Grundfläche von rund 300 Quadratmetern ist nicht unterkellert. Im Erdgeschoss sind zwei Räume für den Trachtenverein und die Musikkapelle mit jeweils gut 70 Quadratmetern sowie ein etwa halb so großer Raum für die Trommler. Die Raumhöhe beträgt 3,5 Meter. Außerdem gibt es auf dieser Ebene eine Teeküche sowie Sanitär- und Abstellräume. Der Zugang zum Erdgeschoss liegt auf der Ostseite beim Parkplatz. Im Obergeschoss ist ein großer Raum, der als Lagerraum gedacht ist. Er kann aber auch als Ausweichraum benutzt werden, damit Feiern, die im Freien geplant sind, bei schlechtem Wetter nicht abgesagt werden müssen. Der Zugang zum Obergeschoss erfolgt barrierefrei über eine Rampe auf der Nordseite. Nördlich und südlich des Hauses sind Gehwege, die den Parkplatz mit dem „Dorfwirt“-Biergarten verbinden.

Laut Steigenberger werden sich die Gesamtkosten auf rund 550 000 Euro belaufen. Für die Gemeinde verbleiben – nach Abzug von Förderung und Eigenleistung – höchstens 250 000 Euro. Steigenberger würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement der vielen Bürger, die unentgeltlich an ihrem Vereinsheim mitgebaut haben, um die Kosten für die Gemeinde niedrig zu halten. Besonders hob er die Leistung von Frank Buchberger hervor, der nicht nur als Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins die Koordination übernommen, sondern auch viel mitgearbeitet habe. Laut Buchberger ist geplant, den Bau noch vor dem Wintereinbruch dicht zu machen.

Das Dach ist bereits fertig gedeckt, als nächstes werden die Fenster eingebaut und das Obergeschoss wird vermantelt. Der Innenausbau soll im Winter folgen, im Sommer geht es dann an die Außenanlagen und den Parkplatz.

Alfred Schubert

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