Die Gesetzeslage war klar: Der 52-Jährige wurde verurteilt. dpa

Der Schaden liegt bei 300 Euro, die Strafe bei 1400

Weilheim - Der Fahrer (52) eines Müllautos rammte Verkehrszeichen und Baum, jetzt wurde er wegen Unfallflucht verurteilt.

Der 14. November des vergangenen Jahres fing schon schlecht an für den 52-Jährigen aus dem Landkreis: Er war als Fahrer eines Müllautos in der Innenstadt in Weilheim eingesetzt und eine dreiviertel Stunde zu spät dran. Eigentlich hätte die Tour um 6 Uhr beginnen sollen, doch weil ein Kollege sich verspätet hatte, fuhren die Männer erst gegen 6.45 Uhr los. Danach musste alles ganz schnell gehen. Auch als die Müllmänner gegen 7 Uhr in der Eisenkramergasse in Weilheim die Tonnen leerten.

„Ich bin rückwärts rein gefahren, dann ist es passiert“, sagte der 52-Jährige in der Verhandlung vor dem Amtsgericht Weilheim, wo er wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort angeklagt war. Beim Rückwärtsfahren legte er erst ein Verkehrsschild um, fuhr anschließend gegen einen Baum und verursachte so einen Schaden in Höhe von rund 300 Euro. „ er alarmierte den Chef, mehr nicht. Ob sein Anruf beim Chef genügte, um eine Strafe von dem 52-Jährigen abzuwenden, das musste nun vor Gericht geklärt werden. Richterin Katrin Krempl verurteilte den Fahrer des Müllautos wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 1400 Euro.

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