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Frauenpower: Angelika Neuner vom Team „Die 3 schneidigen“ beweist Können an der Sense.

Scharfe Sache auf der Jungviehweide

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Habach - Mit gleich zwei Höhepunkten gingen die Habacher Festtage zu Ende: Der Festzug mit 27 Gruppen und der erste Sensen-Wettbewerb lockten viele Besucher an

Die Habacher Musikkapelle feierte ihr 111-jähriges Bestehen, der Burschenverein sein Fünfjähriges da braucht es natürlich ein gutes Programm für die Geburtsfeier. Und das boten die Habacher volle fünf Tage lang. Highlight am Sonntag war der Festzug mit 27 Gruppen und knapp 700 Teilnehmern. Es war ein beeindruckendes Bild, das sich entlang der Dorfstraße rund um die Ulrichskirche bot. Vorweg die Gastgeber: Die Musikkapelle marschierte mit dem Trommlerzug Antdorf und klingendem Spiel an der Spitze.

Kurze Spielpause: Die Habacher Musikapelle mit Dirigent Thomas Kirnberger an der Spitze marschieren beim Festzug sichtlich stolz durch ihr Dorf.

Bilder vom Habacher Festzug und vom Sensenwettbewerb

Und am Montag zeigten 15 Teams beim "Seges"-Wettbewerb, wie schnell und akkurat eine 60 Quadratmeter große Parzelle mit der Sense gemäht werden kann. Zum ersten Mal fand in Habach ein Sensen-Wettbewerb statt - oder „Seges“, wie man im Dorf zum scharfen Mähwerkzeug sagt. „Wir wollten mal etwas anderes machen“, meinte Musikerchef Wittmann. Etwas, das handwerkliche Tradition hochhält. Die Entscheidung ist goldrichtig. An die 1000 Zuschauer versammelten sich rund um die Wiese von Bürgermeister Michael Strobl, auf der sonst die Jungviecher weiden. Georg Hahn, Biobauer und Sensenlehrer aus Großhartpenning, half bei der Veranstaltung und moderierte mit Klaus Sonner. Unter den 15 Mannschaften aus Habach, Dürnhausen, Sindelsdorf, Antdorf, Riegsee und Spatzenhausen trat reine Frauenpower an: Caroline Promberger, Susanne Hoiß und Angelika Neuner aus Habach.

Für Sensenlehrer Georg Hahn ist das scharfe Gerät überhaupt ein Traum. „Ich höre nichts und habe meine Ruhe. Und ich betätige mich körperlich.“ Letzteres konnte man beim Wettbewerb erleben: So manches gestandene Mannsbild musste nach der Bahn gehörig durchschnaufen.

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